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Mit einem guten Gefühl ins neue Jahr

Mit einem guten Gefühl ins neue Jahr

Mit einem guten Gefühl ins neue Jahr

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Tondern/Tønder
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Der FC Sydvest im Pokalspiel gegen Randers FC Foto: Karin Riggelsen

Der FC Sydvest sieht sich für die Rückrunde in der 2. Division gewappnet und will weiter junge Spieler entwickeln – zwingen kann man allerdings niemanden.

Am vergangenen Montag hat der FC Sydvest den Trainingsbetrieb nach der Winterpause wieder aufgenommen. Die Tabellensituation ist eng, doch die Stimmung gut, berichtet der Vorsitzende Thorsten Simonsen.

„Mein Wunsch für das neue Jahr ist, dass wir uns eventuell in die Top 6 mogeln können. Ich finde, wir haben eine gute Hinserie gespielt und ein paar unglückliche Niederlagen hinnehmen müssen. Da wären vier oder fünf Punkte mehr drin gewesen, und die wollen wir im Frühjahr holen“, erzählt Thorsten Simonsen.

Neue Struktur in der 2. Division

Der FC Sydvest liegt nach zwölf Spielen auf dem neunten Platz der 2. Division, die am Ende der Saison aufgrund einer Umstrukturierung in vier aufgeteilt wird: Der Erstplatzierte steigt in die 1. Division auf. Die Plätze zwei bis sechs bleiben in der 2. Division. Die Plätze sieben bis zehn werden Teil einer neuen 3. Division, und die letzten vier Mannschaften steigen direkt in die Danmarksserie ab.

„Es ist alles sehr diffus, und wir haben uns die verschiedenen Szenarien noch nicht ausgemalt. Wir gehen stark davon aus, dass wir nicht in die Abstiegszone geraten. Die Konsequenzen eines Abstiegs wären, dass wir deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen und uns wahrscheinlich einige Spieler verlassen würden. Aber darüber denken wir nicht groß nach“, sagte Thorsten Simonsen.

Wollen junge Spieler entwickeln

Zwar ist es nur ein Punkt Abstand zum elften Platz, aber die Leistungen in der Hinrunde waren ansprechend und die Stimmung hervorragend, meint der Direktor.

„Unser Momentum ist auf jeden Fall gut. Es ist eine spannende Truppe und eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Wir sind das Team in der 2. Division mit der jüngsten Mannschaft, und darauf sind wir stolz. Wir sind eine gute Adresse für junge Spieler aus der Region, die Praxis brauchen und sich entwickeln möchten. Wenn junge Spieler in größeren Vereinen nicht zum Zuge kommen, nehmen wir diese gerne“, sagt Thorsten Simonsen.

Konkurrenz um die Talente

Dass dies nicht immer klappt, zeigt das Beispiel Mads Steenberg, der erst am 2. Januar vom Superligisten SønderjyskE zu Middelfart Boldklub gewechselt ist – einem Tabellennachbarn des FC Sydvest. Dabei hätte er perfekt ins Profil gepasst: 19 Jahre jung, in der Region aufgewachsen, hochtalentiert, doch noch nicht bereit für die Superliga.

„Es gab nicht nur von Middelfart ein Angebot“, lautet Simonsens Kommentar zu der Personalie. „Wir stehen immer mit offenen Armen bereit, wenn SønderjyskE einem jungen Spieler die Möglichkeit geben möchte, sich durch feste Einsatzzeiten weiterzuentwickeln“, so der Vorsitzende des FC Sydvest.

Die Rückrunde beginnt für die Zweitdivisionäre am 6. März mit dem Nachholspiel gegen Thisted FC.

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