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Alm enttäuscht bei der Cross-WM

Alm enttäuscht bei der Cross-WM

Alm enttäuscht bei der Cross-WM

Aarhus
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Anne Emilie Møller war beste Nicht-Afrikanerin bei der Cross-WM. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die erste Bewährungsprobe im Konzert der Großen hatte sich Maja Alm ein wenig anders vorgestellt. Die siebenfache Weltmeisterin im Orientierungslauf hatte bei der Cross-WM in Aarhus eine Top-40-Platzierung angepeilt, blieb aber mit Rang 53 hinter den Erwartungen zurück. Dagegen beeindruckte Anna Emilie Møller als beste Nicht-Afrikanerin.

Maja Alm überquerte nach 39 Minuten und 56 Sekunden die Ziellinie, mit großem Rückstand auf die Siegerin Hellen Obiri aus Kenia. Die Weltmeisterin von 2017 und Olympia-Zweite von 2016 über die 5.000 Meter benötigte 36 Minuten und 14 Sekunden.

„Das war nicht der Erfolg, den ich mir erhofft hatte, aber es war schön die lauten Anfeuerungsrufe entlang der Rundstrecke zu hören. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ein Dank an jeden einzelnen, der heute da war, das hat mir viel bedeutet“, sagte die 30-jährige Rothenkrugerin anschließend.

Viele Zuschauer fanden sich auf dem Dach des Moesgaard Museum ein. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Beeindrucken konnte dagegen ihre Landsfrau Anna Emilie Møller auf der Rundstrecke im südlichen Aarhus, die unter anderem auch auf das grasbedeckte Dach des Moesgaard Museum führte.

Die erst 21-Jährige belegte in der Zeit von 37 Minuten und 51 Sekunden den 15. Platz und war somit beste Nicht-Afrikanerin in dem Weltklassefeld.

„Ich hatte mir im Vorfeld kein eigentliches Ziel gesteckt. Ich wollte einfach mein eigenes Rennen machen. Die Rundstrecke war wirklich hart, auch härter als ich gedacht hätte“, sagte Anna Emilie Møller, die sich nach dem Zieleinlauf auf den Boden warf und erst mit fremder Hilfe wieder auf die Beine kam: „Die Zuschauer haben mich nach vorne getragen. Ich habe so etwas noch nie erlebt.“

Hellen Obiri war nicht zu schlagen. Foto: Aleksandra Szmigiel/Ritzau Scanpix

Bei den Männern wurde Joshua Cheptegei (Uganda) in 31 Minuten und 40 Sekunden Cross-Weltmeister vor seinem Landsmann Jacob Kiplimo und dem Titelverteidiger Geoffrey Kamworer aus Kenia. Abdi Ulad wurde bester Däne, als er mit einem Rückstand von drei Minuten und drei Sekunden 68. wurde.

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