Handball

„Wir müssen das Vertrauen zum Nebenmann wiederfinden“

„Wir müssen das Vertrauen zum Nebenmann wiederfinden“

„Wir müssen das Vertrauen zum Nebenmann wiederfinden“

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Tondern/Tønder
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Rolf Ravn ist für das Kräftemessen mit TTH Holstebro noch fraglich. Foto: Karin Riggelsen

Die Handballer von TM Tønder haben nach der Pleite in Skanderborg gegen TTH Holstebro vor eigenem Publikum noch einiges gutzumachen.

Die Tabelle in der Handball-Liga hat nach zwei Spieltagen grundsätzlich wenig Aussagekraft, dennoch treffen sich heute ab 19.30 Uhr TM Tønder als Tabellenletzter und TTH Holstebro als Vorletzter zwei Mannschaften zum Kellerduell in Tondern.

Dabei könnten die Grundvoraussetzungen kaum unterschiedlicher sein. Die Hausherren mussten in den Relegationsspielen der vergangenen Saison bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern, während die Gäste ihr Können in der Champions League zum besten geben durften. Deshalb ist für TMT-Trainer Torben Sørensen die Favoritenrolle klar verteilt.

„Mit der Mannschaft, die TTH Holstebro mitbringt, steht es außer Frage, dass wir eigentlich keine Chance auf den Sieg haben. Wir haben aber aus dem Skanderborg-Spiel noch etwas gut zu machen und wenn Holstebro nicht die volle Leistung abruft, haben wir eine Möglichkeit“, so Sørensen.

Nach der unglaublich schwachen Leistung am vergangenen Spieltag steht für den TMT-Trainer aber das eigene Auftreten unabhängig vom Ergebnis im Vordergrund.

„Wir müssen ganz sicher zuerst auf uns schauen und unsere gesteckten Teilziele erreichen. Das war auch unser Thema in der abgelaufenen Trainingswoche. Wir wollen zeigen, was wir können. Glücklicherweise haben viele der Spieler in der vergangenen Saison bereits die Erfahrung gemacht, wie man mit einer solchen Situation umgeht. Ich bin mir sicher wir zeigen ein anderes Gesicht“, so der TMT-Trainer optimistisch.

Hauptaugenmerk dürfte dabei neben dem fast schon chronisch schwächelnden Angriff, auf der Defensive liegen, die zuletzt ebenfalls große Schwächen aufgewiesen hat.

„Wir müssen das Vertrauen zum Nebenmann in der Abwehr wiederfinden und wieder kompakt stehen. Deshalb waren 80 Prozent der Vorbereitung auf uns konzentriert und nur 20 Prozent auf den Gegner. Schaffen wir das, bekommen wir auch den Glauben an uns zurück und dann kann viel in unserer Halle geschehen“, so Torben Sørensen mit einem Augenzwinkern.

Bei dem Unterfangen steht noch ein Fragezeichen hinter Rolf Ravn und Martin Kærgaard Pedersen, die beide angeschlagen sind und kurz vor dem Spiel einen letzten Test durchlaufen. Ansonsten kann Torben Sørensen gegen TTH Holstebro aus dem Vollem schöpfen.

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