handball

TM Tønder kämpft und verliert den Krimi

TM Tønder kämpft und verliert

TM Tønder kämpft und verliert

hdj
Tondern/Tønder
Zuletzt aktualisiert um:
Thomas Schultz Clausen war mit sechs Toren der erfolgreichste Werfer. Foto: Karin Riggelsen

Die Erstdivisionäre von TM Tønder spielten 60 Minuten lang gleichauf mit dem favorisierten Team Sydhavsøerne und konnten ganze 28 Tore erzielen. Doch am Ende war es wieder eins zu wenig.

Am Sonnabend haben die Erstdivisionäre von TM Tønder ihr Heimspiel gegen Team Sydhavsøerne mit 28:29 verloren. Es war zu jeder Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, doch zu viele Fehler kosteten mindestens einen Punkt.

„Die Niederlage tut enorm weh. Wir müssen daran arbeiten, dass wir es hinkriegen, einen Lucky Punch zu setzen. Es lief heute wesentlich besser im Angriff als zuletzt, dafür hat die Abwehr nicht so gut funktioniert“, sagte Torhüter Jonas Wilde nach dem Spiel. „Wir müssen es beides zusammenkriegen: Dass die Abwehr gut ist, der Angriff gut ist und dass wir einen Lucky Punch setzen können, wenn es knapp ist“, so der Torhüter.

14 Tore pro Halbzeit

In der ersten Hälfte zeigte die oft kritisierte Offensive zunächst, dass sie immer besser in Schwung kommt: Das lag zum einen daran, dass Niclas Buch Christiansen nach seiner Verletzung zurück war und zum anderen, weil Thomas Schultz Clausen immer besser in seine neue Rolle als Spielmacher herein findet.

Nach einem frühen 3:7-Rückstand kämpfte sich das Team von Trainer Jan Paulsen zurück in die Partie und hatte beim Stand von 11:11 die Chance, in Führung zu gehen. Die Möglichkeit wurde nicht genutzt, aber TM Tønder steckte gegen das favorisierte Team Sydhavsøerne nicht auf und ging mit einem 14:15-Rückstand in die Pause – mit geradem Rücken und frischem Mut.

„Wir haben super gekämpft, wir haben nie abreißen lassen und sind immer dran geblieben. Die Angriffsleistung war ordentlich und an der Abwehrleistung können wir noch arbeiten. Es ist nicht eine Saison, in der wir jedes Spiel gewinnen. Wir müssen immer kämpfen, um unsere Punkte zu holen“, so der Torhüter.

Kein Einbruch, aber auch kein gutes Ende

Im jüngsten Spiel gegen Grindsted GIF folgte in der zweiten Hälfte ein Einbruch. So war es gegen TSØ nicht. Jonas Wilde kehrte ins Tor zurück und hielt TM Tønder mit sechs Paraden in den ersten 20 Minuten im Spiel.

„Die ersten 10-15 Minuten waren ganz ordentlich von mir, aber über das gesamte Spiel fehlt noch etwas, um so eine Partie zu gewinnen“, so der Torwart, der zwei Treffer aufs leere Tor der Gegner landen konnte – letzterer zum 27:27.

Beim Stand von 28:28 wurde der Keeper dann zur tragischen Figur, als Team Sydhavsøerne Sekunden vor dem Ende durch einen vermeidbaren Gegentreffer zum 28:29 kam. Die Tonderaner hatten am Ende zwar noch die Chance, freistehend vom Kreis zum Ausgleich zu kommen – doch sie trafen nur den gegnerischen Torhüter.

„Dass mir der letzte Ball durchrutscht am Ende, ist ärgerlich. Die Situation war gefühlt schon zu Ende, aber noch nicht abgepfiffen. Dann ist man eine Millisekunde unaufmerksam, und so fällt das Tor“, so Jonas Wilde.

Typisch für diese Saison, möchte man meinen. Doch TM Tønder zeigte gegen Team Sydhavsøerne, dass die Mannschaft Tore werfen kann. Am Sonnabend war es jedoch wieder eins zu wenig, um Zählbares dabei rauszuholen.

Die Tore für TM Tønder erzielten Mikkel Ebeling (7/4), Thomas Schultz Clausen (6), Kasper Lydiksen (5), Niclas Buch Christiansen (3), Jonas Wilde (2), Benjamin Holm (2), Teis Horn Rasmussen (1), Lars Kooij (1) und Anders Sell (1).

Benjamin Holm Foto: Karin Riggelsen
Mehr lesen

Leserbrief

Jan Køpke Christensen
„Fast forbindelse mellem Fyn og Als bør opprioriteres“