Handball

„Auf uns wartet harte Arbeit“

„Auf uns wartet harte Arbeit“

„Auf uns wartet harte Arbeit“

Lorcan Mensing
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen war mit der Leistung seiner Liga-Handballer bei der 21:26-Heimniederlage gegen Skanderborg Håndbold alles andere als zufrieden.

Die Voraussetzungen für einen Sieg hätten vor dem Liga-Spiel der SønderjyskE-Handballer gegen Skanderborg deutlich besser sein können. Und auch wenn das Aufeinandertreffen für die Hellblauen tatsächlich das erwartet schwere Spiel wurde, war SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen nicht einverstanden mit dem, was seine Spieler auf den Platz brachten. Nach der verdienten 21:26-Niederlage gegen Skanderborg wartet daher jede Menge Arbeit auf Christensen und seine Truppe.

„Ohne Chris Jørgensen hatten wir im Angriffsspiel unsere Probleme. Das war zu erwarten, denn wir müssen nun mit neuen Konstellationen arbeiten. Heute hat man gesehen, dass da noch harte Arbeit auf uns wartet. Wir werden es schaffen müssen, dass die Spieler zueinander finden. Vor allem unsere Rückraumschützen kamen überhaupt nicht zur Geltung, und das gilt es schnell zu ändern“, sagt Christensen.

Die Hauptursache für die SønderjyskE-Niederlage war das zu statische und durchschaubare Angriffsspiel der Hellblauen. Doch auch Skanderborg-Torhüter Kristoffer Laursen stach bei der Partie mit einer hervorragenden Leistung heraus.

„Kristoffer Laursen hat uns das Leben schwer gemacht. Mitte der ersten Halbzeit war das ausschlaggebend und sorgte dafür, dass Skanderborg sich absetzen konnte. Mit unser Abwehrleistung war ich sehr zufrieden, mit der Offensive hingegen nicht. Aber wir sind uns darüber im Klaren, dass es ein Prozess ist, das Offensivspiel nach dem Ausfall von Chris Jørgensen zu optimieren. Wir werden unsere Fehler analysieren. Entscheidend ist, dass das richtige Timing und damit ein guter Spielfuss bei uns zurückkehren ”, so Christensen.

Viel Zeit für Veränderungen bleibt SønderjyskE aber nicht. Verbesserungen müssen her, und das schnell. Die entscheidende Phase im Kampf um die Endrundenplätze hat begonnen. Bereits bei den kommenden Partien gegen Nordsjælland und Ribe-Esbjerg am 11. bzw. 14. Februar müssen die SønderjyskE-Handballer ein ganz anderes Gesicht zeigen.

„Natürlich werden das wichtige und vorentscheidende Spiele. Aber für uns gilt es den Fokus darauf zu bewahren, dass wir unser eigenes Spiel verbessern. Das sollte jetzt unser Anliegen sein. Wie die anderen Mannschaften spielen, und ob unsere konkurrenten ihre Spiele gewinnen, ist erst einmal nicht relevant“, so Christensen.

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