HANDBALL

SønderjyskEs Halbfinaltraum ist aus

SønderjyskEs Halbfinaltraum ist aus

SønderjyskEs Halbfinaltraum ist aus

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Sonderburg/Sønderborg
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SønderjyskE konnte über weite Strecken gut mit GOG mithalten, vergab am Ende aber zu viele Möglichkeiten. Foto: Karin Riggelsen

Die Handballer von SønderjyskE können nach der 28:36-Niederlage gegen GOG nicht mehr unter die besten vier kommen. Einen guten Eindruck haben sie trotzdem hinterlassen.

Jetzt ist es auch rechnerisch nicht mehr möglich: Die Handballer von SønderjyskE haben nach der 28:36-Niederlage gegen GOG am Donnerstagabend keine Möglichkeit mehr, ins Halbfinale einzuziehen.

Die Hellblauen zeigten keine schlechte Leistung, doch am Ende setzten sich die größere Kaltschnäuzigkeit, Effektivität und letztlich auch Klasse von GOG durch – die Niederlage fiel allerdings ein paar Tore zu hoch aus.

Guter Start von SønderjyskE

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte zeigte SønderjyskE von Beginn an eine gute kämpferische Einstellung und kam immer wieder zu hochkarätigen Chancen.

Thomas Mogensen setzte die Kreisläufer und Flügelspieler sehr gut in Szene, und diese verwandelten anfangs noch sicher.

Die Abwehr von SønderjyskE stand kompakt und machte GOGs starkem Rückraum mit Morten Olsen, Mathias Gidsel und Emil Lærke das Leben schwer.

Als die Hausherren mit 4:3 in Führung gegangen waren, kam der erste Bruch im Spiel von SønderjyskE.

Chance verpasst

Alec Smit und Frederik Ladefoged scheiterten in aufeinander folgenden Angriffen am GOG-Keeper Hallgrimsson – die goldene Möglichkeit, sich mit drei Toren ein wenig abzusetzen, wurde liegen gelassen.

Ärgerlich, denn SønderjyskE war bis dahin die bessere Mannschaft.

Dass man sich so etwas gegen eine Mannschaft wie GOG nicht erlauben darf, ist klar. SønderjyskE vergab weitere Chancen, und der Ligaprimus drehte auf. Nach 20 Minuten stand es 6:11, und es begann, nach einer bösen Klatsche auszusehen.

Gute Moral und Aufholjagd

Doch SønderjyskE zeigte Moral. Gute Chancen hatten sie sich schon die ganze Zeit erarbeitet; nun begannen sie wieder, diese zu nutzen.

Kristian Dahl Pedersen war in der Zwischenzeit für Josip Cavar ins Tor gekommen und führte sich mit einer Reihe an Paraden ein. Auch diese hatten SønderjyskE bis dahin gefehlt.

Die Hellblauen kamen stark zurück und gingen mit einem 13:14-Rückstand in die Pause.

Einbruch zum Schluss

In der zweiten Hälfte geschah das Gleiche noch einmal. SønderjyskE begann gut, vergab aber zu viele Chancen in der Offensive. GOG gewann letztlich durch die größere Konstanz.

Die Hellblauen hatten über das gesamte Spiel betrachtet einige sehr gute Phasen, aber es waren eben nur Phasen. Bei GOG liegt die Latte ein Stückchen höher.

Dass es am Ende eine Niederlage über acht Tore wurde, wird SønderjyskEs Leistung eigentlich nicht gerecht.

Man hat zwar gesehen, warum GOG sich nach vier Spieltagen in der Meisterrunde bereits für das Halbfinale qualifiziert hat, andererseits wurde aber auch deutlich, dass SønderjyskE zu Recht in den Top 8 steht. Denn mithalten konnten sie allemal – nur nicht über 60 Minuten.

SønderjyskE – GOG (13:14) 28:36

SønderjyskE: Kristian Pedersen, Josip Cavar – Thomas Mogensen (3), Sveinn Johannsson (7), Oliver nøddesbo Eggert, Oliver Sigurd Nielsen, Frederik Ladefoged (4), Morten Bjørnshauge, Malthe Damgaard, Ulrik Nøddesbo Eggert, Mikkel Hansen, Marcus Dahlin (1), Kristian Stranden (2), Alec Smit, Noah Gaudin (5), Tobias Møller (6/3).

GOG: Søren Haagen, Viktor Gisli Hallgrimsson – Lasse Mathias Pedersen, Stig-Tore Moen Nilsen, Steven Plucanr Jacobsen (4), Emil Madsen (2), Emil Lærke (6), Oscar Bergendahl (2), Mathias Gidsel (3), Kasper Kildelund (5), Emil Jakobsen (8/4), Morten Olsen (6), Frederik Clausen.

Zeitstrafen: 3:2. Siebenmeter 3:5. Schiedsrichter: Morten Lethan Albrechtsen/Mik Trustrup. Zuschauer: 0.

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