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SønderjyskE unterliegt beim Torfestival

SønderjyskE unterliegt beim Torfestival

SønderjyskE unterliegt beim Torfestival

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Thisted
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Foto: Karin Riggelsen

Eine schwache Abwehr und im Angriff nur ein funktionierender Aaron Mensing raubte den hellblauen Handballern jede Siegchance.

Ein unglaublich stark aufspielender Aaron Mensing alleine konnte die SønderjyskE-Handballer beim Gastspiel bei Mors-Thy nicht retten. Am Ende einer enorm torreichen Partie stand eine 33:38-Niederlage zu Buche. Gerade die Defensive lies zu Wünschen übrig und machte den glücklosen Torhütern der Hellblauen das Leben noch schwerer. Allerdings lag im Angriff die Verantwortung zu sehr bei Aaron Mensing und kaum ein anderer SønderjyskE-Spieler schaffte Entlastung. Die Phase um die Pause herum nahm den Gästen dabei jede Chance das Parkett als Sieger zu verlassen.

Die lange Busfahrt nach Thisted war den SønderjyskE-Handballern nicht anzumerken. Mit kreativem und abwechslungsreichen Angriffsspiel drückten die Gäste aufs Tempo und in der Anfangsphase auch dem Spiel ihren Stempel auf. Ausgangspunkt war dabei ein ums andere Mal Aaron Mensing, der entweder als Vollstrecker aus der Ferne oder als Öffner für Räume brillierte.

Doch so gut das sonstige Problemkind der hellblauen Handballer, der Angriff, auch war, so löchrig erwies sich die Defensive. Immer wieder fanden die flinken Hausherren die Lücken in der SønderjyskE-Abwehr, unabhängig ob die Gäste sich in der 6:0- oder 5:1-Abwehr versuchten.

Wie sehr das Offensivspiel aber von Aaron Mensing abhängig war, zeigte sich als der 20-Jährige eine Pause bekam. Die Gastgeber nutzten die steigende Fehlerzahl und erspielten sich bis zur Pause eine 20:16-Führung.

War die Phase vor der Pause schon nicht gut für die Gäste drohte in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit noch größeres Ungemach.

In der Abwehr herrschte weiterhin Tag der offenen Tür und im Angriff reihte sich ein technischer Fehler an den anderen. Die Gastgeber nahmen die Geschenke dankbar an und nach drei Minuten war der Rückstand bereits auf sieben Treffer angewachsen und eine Besserung war nicht in Sicht.

Wäre es nicht am mit Abstand besten SønderjyskE-Spieler Aaron Mensing und einem beherzten Schlussspurt gewesen, die Niederlage wäre deutlich höher ausgefallen. So aber konnte die drohende Deklassierung am Ende noch abgewendet werden und die Hellblauen nahmen nur eine 33:38-Niederlage mit auf die lange Heimfahrt.

Weiter geht es für die SønderjyskE-Handballer bereits am kommenden Dienstag, wenn TTH Holstebro in Sonderburg gastiert. Bis dahin dürften die vornehmlichsten Aufgaben für SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen darin liegen die Defensive wieder auf Kurs zu bringen und in der Offensive weitere Lösungen zu finden als nur Aaron Mensing.

Mors-Thy – SønderjyskE (20:16) 38:33
Mors-Thy: Kasper Larsen, Ronnie Nicolaisen – Stefan Nielsen (3), Tobias Balsby-Pedersen (1), Kasper Lindgren, Nicolaj Spanggaard, Nicolai Sommer (5), Lasse Pedersen, Marcus Dahlin (9), Mads Kjeldgaard Anersen (3), Erik Thorsteinsen Toft (7), Lasse Justesen (2), Henrik Tilsted (4), Kaare Ravn Larsen, Nickolei Jensen (4), Frederik Nørbjerg.
SønderjyskE: Kristian Dahl Pedersen, Christian Lyngaard Pedersen – Alexander Hansen (2), Simon Westh Kristiansen (5), Nikolai Emil Keller, Claus Kjeldgaard, Frederik Børm, Christian Jensen (2), Kasper Olsen, Jacob Lyck, Christoffer Fors (1), Kenneth Bach Hansen (2), Adam Nyfjäll (5), Aaron Mensing (13/8), Chris Holm Jørgensen (3), Mikkel Kjær Møller.
Zeitstrafen: 4:4. Siebenmeter: 0:10.
Schiedsrichter: Lars Hansen/Klaus Andersen.
Zuschauer: 1.200.

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Der Mix machts“