Handball

SønderjyskE hofft auf den nächsten Streich

SønderjyskE hofft auf den nächsten Streich

SønderjyskE hofft auf den nächsten Streich

Sonderburg/Sønderborg
Zuletzt aktualisiert um:
Die GOG-Handballer gingen beim letzten Duell gegen SønderjyskE leer aus. Foto: Karin Riggelsen

Das Halbfinale ist noch kein Thema, doch der überraschende Start in die Meisterschafts-Endrunde hat bei den SønderjyskE-Handballern die Hoffnung geweckt, dass sie in die Entscheidung eingreifen können.

Mit einem Paukenschlag haben die SønderjyskE-Handballer die Meisterschafts-Endrunde eröffnet. Nach einer blamablen Pleite mit 19 Toren Unterschied zwei Wochen vor Endrunden-Start gegen Bjerringbro-Silkeborg konnte der Titelanwärter höchst überraschend mit vier Toren Unterschied bezwungen werden.

„Wir haben mit einer ganz anderen Intensität gespielt. Diese müssen wir wieder rausholen, sonst wird das auch gegen GOG schwer“, sagt SønderjyskE-Trainer Jan Pytlick zum „Nordschleswiger“.

Die Hellblauen haben vor einem Monat das Heimspiel gegen den Tabellenersten der regulären Saison überzeugt und müssen eine ähnliche Leistung zeigen, um wieder bestehen zu können.

„GOG steht mitten in einem dicht gedrängten Programm in der Liga und in Europa. Das müssen wir versuchen, auszunutzen, indem wir sie unter Druck setzen. Wir haben gezeigt, wie es geht, aber ich sehe GOG stärker als noch vor einem Monat. Mathias Gidsel und Emil Lærke haben wieder Fahrt aufgenommen“, so der SønderjyskE-Trainer.

Weiter Weg ins Halbfinale

Der gute Start in die Meisterschafts-Endrunde mit dem Sieg gegen Bjerringbro-Silkeborg hat Hoffnungen geweckt, dass man im Kampf um den Halbfinal-Einzug eine Rolle spielen kann. Pytlick hat aber noch keinen Rechenschieber herausgeholt.

„Wir wissen, dass der Weg ins Halbfinale weit ist, wenn man mit null Punkten die Endrunde in Angriff nimmt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man neun Punkte holen muss, um so gut wie sicher im Halbfinale zu sein. Das ist schon eine harte Nuss“, meint Pytlick: „Ich habe nicht mit der Rechnerei angefangen. Wenn wir bei der Hälfte angelangt sind, kann man vielleicht kurz anhalten und gucken, wo wir stehen, aber jetzt haben wir erst einmal die Auswärtsspiele gegen GOG und KIF vor der Brust. Und KIF ist auch ein schwerer Gegner. Wir müssen einfach von Spiel zu Spiel blicken.“

Bei SønderjyskE fehlen weiterhin Nikolai Vinther und Jon Andersen.

Mehr lesen