Handball

SønderjyskE-Handballerinnen siegen im Drama

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Horsens
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Foto: Karin Riggelsen

Die hellblauen Handballerinnen gewinnen in einer reinen Abwehrschlacht mit 18:17 gegen Horsens und behaupten ihre Spitzenposition in der 1. Division.

Die SønderjyskE-Handballerinnen haben in einer dramatischen Partie mit dem Schlusspfiff den 18:17-Sieg gegen Horsens eingetütet. Dabei überwanden die Hellblauen fast 25 Minuten ohne eigenen Treffer. Leonora Demaj schwang sich, neben der herausragenden Deckung, mit ihrem Treffer mit dem Schlusspfiff zur Matchwinnerin auf.

„Unser Angriff war eine Katastrophe. Was wir allerdings in der Abwehr abgeliefert haben, war aller erste Sahne. Erneut mit großer Moral haben wir ein Spiel für uns entschieden. Langsam aber sicher haben wir die Gewinner-Kultur aufegbaut, die wir haben wollen. Ein unglaublich schöner Sieg“, so SønderjyskE-Trainerin Olivera Kecman direkt nach dem Schlusspfiff jubelnd.

Die Hellblauen legten hochkonzentriert im Duell zweier Spitzenmannschaften der 1. Division los. Mit einer starken Claudia Rompen zwischen den Pfosten wurde über das gefürchtete Tempospiel die Partie bestimmt. Die Gastgeberinnen agierten nervös und spielten damit den Gästen in die Karten.

Bei der 8:5-Führung nach 13 Minuten war die Welt noch in aller besten Ordnung. Doch sowie die Heimmannschaften die Nervosität langsam ablegte, erhöhte sich die Fehlerzahl bei den SønderjyskE-Handballerinnen. Selbst aus zwei Überzahlsituationen und drei Siebenmetern konnten die Hellblauen kein Kapital, gegen in der 6:0-Abwehr immer defensiver werdende Gastgeberinnen, schlagen.

Bis zur Pause gelang den Gästen kein Treffer mehr und hätte die Abwehr nicht so gut gestanden, der 8:9-Rückstand zur Pause wäre sicherlich größer gewesen.

Die Probleme im Angriff nahmen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit für SønderjyskE kein Ende. Die Torflaute beendet die Hellblauen erst nach 38 Minuten und das trotz einer doppelten Unterzahl. Das schien der rechte Weckruf. Die Abwehr stand in der torarmen Partie weiterhin gut und auch der Angriff spielte flüssiger. Die Chancenverwertung machte zu schaffen.

Dennoch blieb das Spiel bis in die Schlusssekunden Spitz auf Knopf.

Am Ende haben sich die Hellblauen auch von einem nicht zeitfesten Kampfgericht aus der Bahn werfen lassen und sich durch den Treffer von Leonora Demaj mit dem Sieg belohnt.


Horsens - SønderjyskE (9:8) 17:18

Horsens: Stephanie Rasmussen, Frederikke Mono Rasmussen - Steinun Hansdottir (3), Cecilie Thomsen (2), Amalie Jacobsen, Laura Nørgaard Blushøj, Camilla Madsen (3), Mia Hoffensitz Møller (2), Sofie Fynbo Larsen (5/1), Janne Brandt Andersen, Marie Louise Søberg Nissen, Laura Hjortshøj (1), Mette Brandt Nielsen, Märta Hedenquist, Camilla Sommer, Marie-Louise Rahbek Sundsgaard (1),Stine Lund.

SønderjyskE: Claudia Rompen, Hafdis Renötudorttir - Yasmin Sieljacks, Celina Hehnel Hansen (2), Ricka Falk Gindrup, Emma Kiellberg (1), Sara Mitova (1), Pernille Johannsen (3), Helena Løjborg, (1) Rikke Hoffbeck (1), Nina Bech, Leonora Demaj (4/3), Emily Baunsgaard (3), Caroline Amalie Rasmussen (2).

Zeitstrafen: 5:3. Siebenmeter: 4:6.

Schiedsrichter: Line Hesseldahl Hansen/Karina Christiansen.

Zuschauer: 446.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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