Handball

SønderjyskE-Handballer wollen zurück zur Basis

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer stehen vor dem Duell bei Aufsteiger Nordsjælland unter leichtem Zugzwang.

Die deutliche Niederlage der SønderjyskE-Handballer gegen Bjerringbro-Silkeborg hat sich nicht weiter in den Köpfen der Spieler festgesetzt. Dies behauptet zumindest Trainer Kasper Christensen vor dem Auswärtsspiel heute ab 19.30 Uhr gegen Nordsjælland Håndbold (live bei TV2 Sport). Nach drei Niederlagen in Folge bleibt der Vergleich gegen den Aufsteiger allerdings ein Spiel, das gewonnen werden muss.

„Die Leistung gegen Bjerringbro-Silkeborg hat das eigentlich gute Gesamtbild verzerrt. Allerdings haben wir unser Hauptaugenmerk in der abgelaufenen Trainingswoche auf die Basis in der Defensive gelegt, die zuletzt gefehlt hat“, so Christensen, der die Maßnahme als einen unumgänglichen Schritt zurück sieht, um eine ordentliche Grundlage für Erfolge zu schaffen.

Den Aufsteiger unterschätzen werden die SønderjyskE-Handballer in jedem Fall nicht. verspricht der Trainer.

„Nordsjælland hat bis auf gegen Bjerringbro-Silkeborg immer mitgehalten und verfügt neben einer guten Defensive über einen starken Kreisläufer und Rückraumlinken. Wir werden dort nicht im Vorbeigehen gewinnen. Unser Rahmen mit einer guten Abwehr und einem guten Gegenstoß-Verhalten muss stimmen, ansonsten bekommen wir es auch dort schwer“, so Christensen mahnend.

An einen Sieg glaubt der SønderjyskE-Übungsleiter aber dennoch.

„Wenn wir zurück zu unserem Spiel finden, das wir zum Auftakt der Saison gezeigt haben, dann werden wir auch gewinnen“, meint der Trainer, der froh ist, wieder auf alle Spieler zurückgreifen zu können: Die Breite hat uns zuletzt vielleicht etwas gefehlt, aber mit der Rückkehr von Simon Kristiansen, der seine Erkrankung endlich überwunden hat, haben wir alle Mann an Bord. Wenngleich Simon noch nicht wieder bei 100 Prozent ist. Außerdem hat auch Frederik Børm seine Schulterblessur vollends auskuriert. Die Voraussetzungen für einen Sieg sind da.“

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Gwyn Nissen Chefredakteur