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SønderjyskE gewinnt die Schlacht gegen Ringsted

SønderjyskE gewinnt die Schlacht gegen Ringsted

SønderjyskE gewinnt die Schlacht gegen Ringsted

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Sonderburg/Sønderborg
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Sveinn Johannsson sah in der ersten Hälfte die rote Karte. Foto: Friedirch Hartung

Einen dreckigen Sieg konnten die Liga-Handballer am Freitagabend einfahren – dank guter Nerven, eines überragenden Thomas Mogensen und eines treffsicheren Siebenmeterschützen.

Was für ein Kampf: Die Handballer von SønderjyskE haben am Freitagabend mit 33:29 gegen TMS Ringsted gewonnen. Es dauerte eine Weile, bis das Team von Jan Pytlick den Kampf angenommen hatte. Der Ernst der Lage wurde ihnen fast zu spät klar.

TMS Ringsted wehrte sich mit allem, was sie hatten, gegen die individuelle Überlegenheit der Hausherren, und am Ende sorgten auch die vielen Siebenmeter dafür, dass die Hellblauen sich durchsetzen konnten. Zum Schluss standen neun Siebenmeter für SønderjyskE auf dem Spielbogen; Tobias Møller verwandelte sieben.

Dabei ging es ganz ruhig los: Die ersten Angriffe von Ringsted verpufften; die Gäste wurden nur gefährlich, wenn die Abwehr von SønderjyskE sie ließ. Das geschah im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit allerdings viel zu oft.

Es fehlte die richtige Spannung und das Feuer, das man gegen ein Team wie Ringsted braucht. Denn genau das bringen sie mit und versuchen , ihre spielerischen Unzulänglichkeiten auszugleichen.

Kristian Stranden Jakobsen spielte keine große Rolle bei seinem Debüt, zeigte aber gute Ansätze, Foto: Friedrich Hartung

Schon nach etwas mehr als sechs Minuten musste der Topscorer der Liga auf Seiten der Gäste, Morten Hempel Jensen, verletzt das Feld verlassen. Nun könnte man meinen, dass es ohne Jensen ein Leichtes wird, den Vorletzten der Tabelle zu schlagen – immerhin hat er im bisherigen Saisonverlauf fast jedes dritte Tor für Ringsted geworfen. Und vielleicht dachten die SønderjyskE-Spieler das auch. Ringsted zeigte aber eine Trotzreaktion und hielt das Spiel die gesamte erste Halbzeit über offen. Und SønderjyskEs Abwehr ließ das zu.

Die Gäste konnten teilweise unbehelligt durch die Abwehr spazieren und Josip Cavar kramte gelangweilt die Bälle aus dem Netz. Nur vier Paraden in der ersten Hälfte für den Schweden – Führung für die Hausherren von 16:15. Dass SønderjyskE überhaupt in Führung lag, war zu großen Teilen Thomas Mogensen geschuldet. Er war einer der wenigen, die Verantwortung übernahmen und traf sechsmal in der ersten halben Stunde. In der zweiten Hälfte zeigte SønderjyskE mehr Engagement, nahm den Kampf an und konnte sich nach einer Weile absetzen.

Hektisch blieb es bis zum Schluss – nicht zuletzt weil die Schiedsrichter nicht müde wurden, auf beiden Seiten Strafzeiten zu verteilen. Den überragenden Thomas Mogensen bekamen die Gäste nie in den Griff, schalteten ihn aber in der 46. Minute durch eine unschöne Aktion aus: Im Sprung wurde der SønderjyskE-Spielmacher aus dem Gleichgewicht gebracht und krachte auf den Rücken. Für beide war das Spiel gelaufen: Mogensen musste mit starken Hüftschmerzen raus, sein Gegenspieler sah rot. SønderjyskE war indessen mit vier Toren in Führung gegangen und konnte die Führung bis zum Ende halten.

SønderjyskE – TMS Ringsted (16:15) 33:29

SønderjyskE: Josip Cavar, Malthe Kronborg, Thomas Mogensen (7), Sveinn Johannsson (1), Jon Lindenchrone Andersen (1), Oliver Nøddesbo Eggert (4), Nikolai Vinther (1), Frederik Ladefoged (3), Morten Bjørnshauge (1), Malthe Damgaard, Mikkel Hansen, Marcus Dahlin (2), Kristian Stranden Jakobsen (2), Alec Smit (1), Noah Gaudin (2), Tobias Møller (8/7).

TMS Ringsted: Tobias Lantz-Pedersen, Sigurd Meyer – Joachim Jacobsen (1), Andreas Magaard (3), Sebastian Thor, Morten Hempel Jensen (2), Christian Stoklund, Valdemar Gravesen, Mads Dudek (5), Andreas Hampe (2), Mikkel Tønners, Lauritz Legér (7), Martin Risom Christensen (2), Oskar Vind Rasmussen (5), Anton Bramming, Martin Mauer Larsen.

Zeitstrafen: 5:4, Rote Karten: Sveinn Johannsson (SønderjyskE), Sebastian Thor (TMS Ringsted). Siebenmeter: 9:1. Schiedsrichter: Jonas Primdahl/Lasse Wahlstrøm. Zuschauer: 375.

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