HANDBALL

SønderjyskE entgeht knapp der Blamage

SønderjyskE entgeht knapp der Blamage

SønderjyskE entgeht knapp der Blamage

Gudme/Apenrade
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Die Abwehr von SønderjyskE ließ in der zweiten Hälfte nur sechs Gegentreffer zu. Foto: Karin Riggelsen

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Überzeugend sieht anders aus: Die hellblauen Handballerinnen standen gegen Gudme knapp vor einem weiteren Punktverlust. Am Ende siegten sie nach einer endlos langen torlosen Schlussphase mit 22:21.

Die Handballerinnen von SønderjyskE haben am Freitagabend auswärts mit 22:21 gegen Gudme gewonnen. In der ersten Hälfte sah es ganz nach einer dicken Blamage für das Team von Trainer Peter Nielsen aus. Sein Team lag lange mit fünf Toren zurück und ging bei 12:15 mit einem Drei-Punkte-Rückstand zur Pause. Viel zu viele Gegentore gegen eines der schwächeren Teams der Liga.

Das sollte sich in der zweiten Hälfte allerdings ändern. SønderjyskE blies zur Aufholjagd, tat sich im Angriff aber weiterhin schwer. Die Defensive sorgte letztlich dafür, dass die Hellblauen die beiden Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

SønderjyskE ließ in Hälfte zwei nur sechs Gegentore zu. Der Endstand zum 22:21 fiel schon nach 52:30 Minuten – danach fiel mehr als sieben Minuten lang auf beiden Seiten kein Tor mehr.

„Unsere Abwehr war in der zweiten Hälfte aus Beton. Von den sechs Gegentoren waren nur zwei aus regulären Angriffen, drei waren Konter und ein Siebenmeter. Das war eine tolle Leistung der Abwehr und unserer Torhüterin. Aber was wir im Angriff gemacht haben, war einfach nur schwach. Da konnten wir heute nichts holen“, sagte Trainer Peter Nielsen.

Die Hellblauen sind der Blamage von der Klinge gesprungen, aber es liegt noch viel Arbeit vor dem Team, wenn es im Aufstiegsrennen um die Liga eine Rolle spielen will.

„Es ist mehr als alarmierend, dass wir so auftreten. Wir bilden keine Einheit und unsere Spielerinnen unterstützen sich nicht gegenseitig. Es war eine hässliche Partie, über die ich mir am Wochenende noch Gedanken machen muss. Wir machen viel zu viele Fehler, es war ein fürchterliches Spiel. Aber es ist ja noch mal gut gegangen. Wir nehmen zwei Punkte mit“, so Peter Nielsen.

Die Tore für SønderjyskE erzielten Sofie Schelde-Rasmussen (7/4), Pernille Johannsen (5), Camilla Aastrup (3), Lene Østergaard Nielsen (2), Daniela Gustin (2), Alberte Kristensen (1), Katja Johansen (1) und Celina Hansen (1).

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