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Schon wieder gegen Skanderborg

Schon wieder gegen Skanderborg

Schon wieder gegen Skanderborg

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Sonderburg/Sønderborg
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Tobias Torpegaard Møller sorgte dafür, dass die Partie bis zum Schluss spannend blieb. Am Ende reichte es nicht. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Die Handballer von SønderjyskE haben – wie schon im Hinspiel – mit einem Tor Unterschied gegen Skanderborg verloren. Die Leistung war dieses Mal allerdings deutlich schlechter.

Am Donnerstagabend haben die Handballer von SønderjyskE mit 27:28 gegen Skanderborg verloren. Ein Comeback nach einem verpatzten Start gelang an diesem Abend nicht, und die Gäste konnten in der Tabelle an SønderjyskE vorbeiziehen.

Schlechter Start

Wieder einmal kam SønderjyskE nicht gut ins Spiel. Die Anfangsphase war von vielen Fehlern geprägt, und es dauerte fast sieben Minuten, bis das erste Tor für die Gastgeber gelang.

Im Angriff wollte überhaupt nichts klappen, doch die Abwehr mit Josip Cavar dahinter hielt die Spannung im Spiel. Der SønderjyskE-Keeper konnte sich in der ersten Viertelstunde schon durch fünf Paraden auszeichnen.

Viele technische Fehler

Die brauchten die Gastgeber auch dringend, denn im Angriff waren sie an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. Ein Lichtblick im durchwachsenen und von Fehlern zersetzten Spiel der Hellblauen war Noah Gaudin, der Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel kam. Und er kam nicht alleine: Mit ihm kamen Geschwindigkeit, Dynamik und Torgefahr.

Das Spiel nahm an Fahrt auf, und Skanderborg holte durch ihre Fehler SønderjyskE zurück ins Spiel. Am Ende der ersten Halbzeit lag SønderjyskE mit 11:12 zurück.

Nach Spitzenhandball sah es bei Weitem nicht aus, aber schon gegen Mors-Thy und gegen Lemvig folgte einer schlechten ersten Hälfte eine gute zweite, die zum Sieg reichte.

Doch dieses Mal reichte es nicht.

Am Anfang der zweiten Hälfte spielte SønderjyskE zwar konzentrierter und versuchte sich erfolgreich mit Anspielen an den Kreis. Frederik Ladefoged machte ein paar schnelle Tore, und SønderjyskE ging nach 33:50 Minuten erstmals in Führung.

Aber die Hellblauen schafften es nicht, das Niveau zu halten und fingen wieder an, zu viele Chancen zu vergeben. Mitte der zweiten Hälfte lagen die Hellblauen mit zwei Toren zurück und versuchten sich im Überzahlspiel. Geduld war gefragt.

Spannende Schlussphase

Die zeigten sie nicht immer, aber plötzlich begann Tobias Møller zu treffen – vom linken Flügel und vom Siebenmeterpunkt. Auch Noah Gaudin konnte weitere Akzente setzen, und so kam SønderjyskE immer näher, bis es zwei Minuten vor dem Ende 26:26 stand.

Es drohte wie schon im Hinspiel ein Krimi zu werden, als Skanderborg in letzter Sekunde mit 32:31 gewann. Und im Rückspiel lief es ähnlich.

Zwei Minuten vor dem Ende lag SønderjyskE mit einem Tor zurück, und Kristian Stranden kassierte eine Zeitstrafe.

Die Hellblauen konnten zwar ausgleichen, aber Skanderborg setzte noch einen drauf. Mit dem letzten Angriff hätte SønderjyskE noch einen Punkt klauen können, aber Jon Lindenchrone traf nur den Pfosten.

Dieses Mal hat sich die schlechte erste Halbzeit gerächt – Skanderborg zieht in der Tabelle vorbei, und SønderjyskE dürfte vor dem Spiel am 7. März gegen Fredericia einen leichten Druck verspüren.

SønderjyskE - Skanderborg (11:12) 27:28

SønderjyskE: Josip Cavar, Kristian Dahl Pedersen –Thomas Mogensen (2), Sveinn Johannsson (1), Jon Lindenchrone Andersen (2), Nikolai Vinther (1), Frederik Ladefoged (3), Morten Bjørnshauge, Malthe Damgaard, Mikkel Hansen, Marcus Dahlin (1), Kristian Stranden (2), Alec Smit, Noah Gaudin (7), Tobias Møller (8/4).

Skanderborg: Salah Boutaf, Kristoffer Laursen – Nikolaj Nielsen (3), Hakun Teigum, Lars Skaarup (2), Kristian Bondefeld, Mads Kalstrup, Lasse Højgaard, Thomas Arnoldsen (6/2), Magnus Haubro Jensen, Mike Haack (5), Marcus Mørk (1), Morten Balling (4/2), Mathias Smed, Cornelius Kragh (4), Mathias Bitsch (2).

Zeitstrafen 1:3, Siebenmeter 2:5, Schiedrichter Jonas Primdahl/Lasse Wahlstrøm. Zuschauer: 0.

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