HANDBALL

Licht und Schatten bei SønderjyskEs Handballern

Licht und Schatten bei SønderjyskEs Handballern

Licht und Schatten bei SønderjyskEs Handballern

Woyens/Vojens
Zuletzt aktualisiert um:
Alle Hände voll zu tun für die Abwehr von SønderjyskE Foto: hdj

Die Handballer von SønderjyskE haben ihr drittes Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten GOG mit 26:27 verloren. Viel wichtiger allerdings: Es wurden eine Menge Erkenntnisse gewonnen.

Zum Beispiel, dass die Neuzugänge in der Offensive eine sehr gute Figur machen. Und dass in der Defensive noch nicht alles zusammenläuft.

Trainer Kasper Christensen stellte mit Jon Lindencrone Andersen und Oskar Sunnefeldt zwei Neuzugänge in seine Startsieben. Lindencrone spielte im Rückraum rechts, Sunnefeldt hatte die Spielmacherposition inne. Links von dem jungen Schweden spielte Aaron Mensing, und das Trio wirbelte von Beginn an die GOG-Defensive ordentlich durcheinander.

Immer wieder wechselten sie ihre Positionen und rissen damit große Löcher in die Abwehr. Auch die Anspiele zu Frederik Børm am Kreis klappten anfangs gut. Bei der ersten Auszeit führte das Team mit 7:4. Trainer Christensen zeigte sich zufrieden: „Wir hatten einen sehr guten Start. Ich finde, wir haben eine gute Teamleistung und auch individuelle Klasse gesehen.“

In der Defensive begannen die Hellblauen mit einer 5:1-Abwehr. Es standen dieselben Spieler auf dem Feld – fliegende Wechsel gab es keine. Oskar Sunnefeldt sollte vor der 5er-Abwehr den gegnerischen Spielmacher stören. Auch dies gelang teilweise gut. „In der Vorbereitung probierten wir verschiedene Abwehrformationen aus. Oskar hat in Schweden auch im 5:1-System gespielt, daher haben wir das hier auch getestet“, erklärt Trainer Kasper Christensen.

Als Sunnefeldt in der zweiten Hälfte vom Platz ging, wechselte SønderjyskE zurück in eine 6:0-Abwehr. Bei den anderen Spielern wurde nun ebenfalls munter ausgetauscht. So kamen unter anderen auch die Neuzugänge Johannsson, Josip Cavar und Lasse Hamann-Boeriths von TM Tønder zum Zug.

Dasselbe geschah auf Seiten GOGs, und das unterhaltsame Spiel blieb bis zum Ende offen. Christensen zeigte sich nach dem Spiel zufrieden – sowohl mit dem Spiel als auch mit dem gesamten Trainingslager. „Das war gut und erkenntnisreich. Es klappt natürlich noch lange nicht alles, aber wir sind ja auch erst zweieinhalb Wochen im Training“, so das Fazit zur Partie gegen GOG und dem Trainingslager in Woyens, das hiermit endete.

Mehr lesen

Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Sonderburg macht es spannend“