HANDBALL

Jugend forscht bei SønderjyskE

Jugend forscht bei SønderjyskE

Jugend forscht bei SønderjyskE

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Apenrade/Aabenraa
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Johanne Bagger Graugaard hinterließ bei ihrem letzten Auftritt im SønderjyskE-Trikot einen guten Eindruck. Foto: Karin Riggelsen

Ein deutlich ersatzgeschwächtes und blutjunges Team hat das Pokalspiel gegen Holstebro mit 17:24 verloren.

Die Handballerinnen von SønderjyskE sind in der sechsten Runde des dänischen Pokalwettbewerbes ausgeschieden. Die Hellblauen verloren am Montagabend mit 17:24 gegen das Ligateam von Holstebro.

Mit Eline Osland, Kathrine Kubicki, Cecilie Bjerre, Jackie Moreno, Ricka Falk Gindrup, Camilla Aastrup und Rebecca Sønderskov fehlte bei SønderjyskE ein komplettes Team; die übliche Nummer eins im Tor, Alberte Stenderup, saß 60 Minuten auf der Bank.

Für sie durfte Johanne Bagger Graugaard ihren letzten Auftritt im SønderjyskE-Trikot feiern – und das machte sie gut.

Graugaard machte den spielerisch und technisch überlegenen Gästen das Leben schwer und ließ in der ersten Hälfte nur zwölf Treffer zu. Die Probleme lagen im Angriff. SønderjyskE machte viele Fehler im Aufbau und Abschluss, und als es nach 20 Minuten 5:10 stand, schwante den rund 100 Zuschauern in der Arena Apenrade Böses.

Doch SønderjyskE hat in dieser Saison schon mehrmals Nehmerqualitäten bewiesen, und das taten sie auch heute. Angeführt von der unermüdlichen Sofie Schelde-Rasmussen kam das Team noch vor der Halbzeit auf drei Tore heran und verkürzte den Abstand in der zweiten Hälfte weiter.

Holstebro wackelte, und die jungen Spielerinnen von SønderjyskE hatten ihre Anfangsnervosität abgelegt. Nach 40 Minuten waren die Hellblauen ganz nah dran und hatten die Möglichkeit zum Ausgleich.

Doch die Kräfte der ersten Garde schwanden irgendwann, und der zweiten fehlen noch die Erfahrung und auch die Fähigkeiten, um gegen die Nummer neun der Liga mithalten zu können. Immerhin konnten Karoline Petz, Sara Hamann, Yasmin Solak und Tine Geertsen wertvolle Erfahrungen auf diesem Niveau sammeln. Letztgenannte trat zweimal zum Siebenmeter an und verwandelte souverän – ein drittes Mal gelang dies nicht.

Am Ende stand mit 17:24 die erwartet hohe Niederlage an der Tafel – dass SønderjyskE 40 Minuten lang mithalten konnte, damit hatten vermutlich die wenigsten gerechnet.

Die Tore für SønderjyskE erzielten Sofie Schelde-Rasmussen (9/1), Celina Hansen (3), Tine Geertsen (2/2), Yasmin Solak (1), Alberte Kristensen (1) und Nina Bech (1).

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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