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Herber Rückschlag für SønderjyskE

Herber Rückschlag für SønderjyskE

Herber Rückschlag für SønderjyskE

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Ringsted/Apenrade
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Die Niederlage gegen TMS Ringsted hat Trainer Peter Nielsen überhaupt nicht geschmeckt. Foto: Karin Riggelsen

Die Handballerinnen von SønderjyskE haben am Sonnabend die Chance verpasst, sich in den Top 3 festzusetzen. Jetzt wird es wieder eng.

Die große Möglichkeit, ihren Platz in den Top 3 zu festigen und sich von den Nichtaufstiegsplätzen weiter zu entfernen, haben die Handballerinnen von SønderjyskE am Sonnabend verpasst.

Durch eine schmerzhafte 27:29-Niederlage mussten die Hellblauen den zweiten Platz an ihre Gegnerinnen von TMS Ringsted abtreten.

„Jetzt müssen wir in der Tabelle nach unten schauen, wo die Verfolger lauern. Es gibt jetzt nur noch wichtige Spiele. Wir wussten ja vorher, dass es heute schwierig werden würde, aber das Spiel hat uns wieder einmal gezeigt, dass wir gegen alle Mannschaften verlieren können, wenn wir unsere Topleistung nicht abrufen. Und das war heute der Fall“, sagte Trainer Peter Nielsen nach der Partie zum „Nordschleswiger“.

SønderjyskE lief fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterher, der jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr als drei Tore betrug. Das Team von Trainer Peter Nielsen blieb zwar immer dran, aber Ringsted warf viel zu viele Tore. So kamen die SønderjyskE-Spielerinnen nie dazu, ihr gefürchtetes Konterspiel aufzuziehen.

Zehn Minuten vor dem Ende lag SønderjyskE mit drei Toren zurück und startete eine letzte Aufholjagd. Sie kamen zu einem Unentschieden, doch im entscheidenden Moment wurden erneut Chancen vergeben. Ringsted ging 90 Sekunden vor dem Ende mit zwei Toren in Führung, und SønderjyskE konnte nicht mehr kontern.

Somit verliert SønderjyskE den zweiten Rang und steht punktgleich mit Hadsten und EH Aalborg auf Rang drei.

„Unsere Defensive war heute einfach nicht gut genug. Es gab kurze Phasen, in denen es funktioniert hat, aber alles in allem ist uns in der Deckung so gut wie nichts gelungen. Unser Niveau war heute weit weg von Ringsteds“, sagte Peter Nielsen.

Die gute Nachricht des Tages ist für die Hellblauen, dass SønderjyskE am Sonnabend eine neue Spielerin präsentieren konnte. Der Klub hat auf den langfristigen Ausfall von Rebecca Sønderskov (Kreuzbandriss) reagiert und die 18-jährige Spielmacherin Stella Muir von Team Esbjerg ausgeliehen.

„Stella hat uns angerufen und gefragt, ob sie für uns spielen kann. Das haben wir gerne angenommen. Sie wird in den kommenden Spielen viel zum Einsatz kommen, und wir können endlich wieder mit 16 Spielerinnen trainieren“, so der Trainer und Sportchef.

Die Tore für SønderjyskE erzielten Cecilie Bjerre (8), Eline Osland (5), Jackie Moreno (4), Camille Aastrup (4), Lene Østergaard (2), Pernille Johannsen (3) und Sofie Schelde-Rasmussen (1).

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