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Fünf Gründe, warum SønderjyskE in den Top 8 landet

Fünf Gründe, warum SønderjyskE in den Top 8 landet

Fünf Gründe, warum SønderjyskE in den Top 8 landet

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Sonderburg/Sønderborg
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Mit dem Zugang von Kristian Jakobsen Stranden ist SønderjyskEs Kader wieder komplett. Foto: Karin Riggelsen

Acht Spieltage sind in der dänischen Handball-Liga noch zu absolvieren, und sechs Teams streiten sich um vier Plätze in der Meisterrunde. Warum SønderjyskE am Ende dabei sein wird.

Am Sonnabend beginnt für die Handballer von SønderjyskE die Rückrunde in der Liga mit einem Heimspiel gegen Ribe-Esbjerg. Acht Partien sind noch zu absolvieren, bis die Liga in Meister- und Abstiegsrunde aufgeteilt war. In der Tabelle geht es äußerst eng zu, doch fünf Dinge sprechen dafür, dass SønderjyskE am Ende zu den Top 8 gehören wird.

1. Heimspiele

Durch die Verlängerung der Corona-Restriktionen werden auch im Februar keine Zuschauer in der Halle sein. Der Heimvorteil wird dadurch zwar kleiner, verschwindet aber nicht komplett.

In der Rückserie trifft SønderjyskE mit Ribe-Esbjerg und Skanderborg zu Hause auf direkte Konkurrenten um den 8. Platz. Zudem sollten Punkte aus den Heimspielen gegen Århus und Lemvig-Thyborøn fest eingeplant sein.

Gewinnt SønderjyskE die vier Heimspiele, ist mit 27 Punkten ein Platz in den Top 8 so gut wie sicher.

2. Direkte Vergleiche

SønderjyskE streitet sich mit KIF Kolding, Skjern, Fredericia, Skanderborg und Ribe-Esbjerg um die Plätze fünf bis acht, die Zutritt zur Meisterrunde gewähren. Bis auf Ribe-Esbjerg befinden sich die Mannschaften dicht an dicht mit nur einem Punkt voneinander entfernt. Sollten nach dem 26. Spieltag zwei Mannschaften mit der gleichen Anzahl Punkte dastehen, entscheidet der direkte Vergleich über die Platzierung.

Und für den Fall hat sich SønderjyskE eine sehr gute Ausgangslage geschaffen: KIF Kolding und Skjern haben die Hellblauen in der Hinsicht bereits hinter sich gelassen. Auch die knappe Ein-Tor-Niederlage gegen Skanderborg kann im Rückspiel durch einen Heimsieg wettgemacht werden. Gleiches gilt für Ribe-Esbjerg, da das Hinspiel mit einem Remis endete.

Lediglich die Vier-Tore-Niederlage im Heimspiel gegen Fredericia bereitet Sorgen.

3. Breite im Kader

In der Hinrunde konnte SønderjyskE nur selten aus einem vollen Kader schöpfen. Am Anfang der Saison war der rechte Rückraumspieler Marcus Dahlin lange ausgefallen, woraufhin Jon Lindenchrone Andersen als einziger Linkshänder zurückblieb. Dieser zog sich kurz vor der Winterpause einen kleinen Bruch im Fuß zu, wird aber bald wieder einsatzbereit sein.

Nach dem unerwarteten Abgang von Oscar Sunnefeldt konnte SønderjyskE in sechs Spielen nur einmal gewinnen. Im Dezember kam Kristian Jakobsen Stranden von IFK Skövde, der sich mittlerweile als gleichwertiger Ersatz entwickelt hat.

In voller Besetzung reicht SønderjyskEs Qualität sicher für eine Top-8-Platzierung.

4. Wachsende Stabilität

Sechs neue Spieler und ein neuer Trainer – das war die Ausgangslage für SønderjyskE am Anfang der Saison. Dass da nicht direkt alle Rädchen ineinandergreifen – geschenkt. Dafür ist ein fünfter Platz mit 19 Punkten nach der Winterpause ein überragendes Ergebnis.

SønderjyskE wird sich trotz der Absage aller Testspiele mit jedem Tag besser kennenlernen und weiter steigern können.

5. Sieben Punkte reichen

In der Regel zieht man mit 26 Punkten in die Endrunde ein – in den Spielzeiten 17/18 und 18/19 waren sogar 23 ausreichend. SønderjyskE muss aus den restlichen acht Spielen höchstens vier Siege holen.

Gegen Skjern, TTH und BSH haben die Hellblauen gezeigt, dass sie bis auf die Topteams Aalborg und GOG alle schlagen können. Richtige Aussetzer gab es nur bei der blamablen Heimniederlage gegen Mors-Thy und beim unnötigen Unentschieden gegen Ribe-Esbjerg.

Vier Siege sind bei SønderjyskEs Restprogramm durchaus machbar.

Restprogramm SønderjyskE

Ribe-Esbjerg (Heim)

Mors-Thy (Auswärts)

Lemvig-Thyborøn (Heim)

Skanderborg (Heim)

Fredericia (Auswärts)

GOG (Heim)

Bjerringbro-Silkeborg (Auswärts)

Århus Håndbold (Heim)

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