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Dämpfer für SønderjyskE

Dämpfer für SønderjyskE

Dämpfer für SønderjyskE

nlm
Silkeborg
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Christian Jensen und die SønderjyskE-Spieler legten einen enttäuschenden Auftritt hin. Foto: Karin Riggelsen

Die Liga-Handballer von SønderjyskE waren im Auswärtsspiel gegen Bjerringbro-Silkeborg chancenlos. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff bestimmte der Favorit gegen die junge Mannschaft der Hellblauen das Spielgeschehen.

Nach dem erfolgreichen Saisonbeginn haben die SønderjyskE-Handballer ihr zweites Liga-Spiel klar verloren. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff war gegen die Spieler von Bjerringbro-Silkeborg Håndbold kein Kraut gewachsen. In der JYSK Arena in Silkeborg setzte sich der Favorit verdient mit 32:21 gegen die junge und eigentlich sehr talentierte Mannschaft von SønderjyskE durch.

Die größere Routine der Gastgeber machte sich aber zu sehr bemerkbar. Die SønderjyskE-Handballer wirkten lange bemüht, trafen aber häufig schlechte Angriffsentscheidungen und wiesen eine ganz schwache Chancenverwertung auf. Bereits in den Anfangsminuten legte BSH (neuerdings BSH und nicht mehr BSV) den Grundstein für den Heimerfolg.
Josip Cavar, der noch beim überraschenden Auftaktsieg über Skjern zwischen den Pfosten brilliert hatte, parierte im SønderjyskE-Tor keine Bälle. Kristian Dahl Pedersen wurde so früh für den Neuzugang eingewechselt und machte dies besser. Doch auch Pedersen erhielt nicht die nötige Unterstützung seiner Vorderleute, um gegen eine aus Nationalspielern bestehende Topmannschaft mithalten zu können.

Nach nur zehn Minuten hatte sich BSH bereits einen Vorsprung von fünf Toren erspielt. Pedersens Paraden war es zu verdanken, dass SønderjyskE zur Pause nur mit 13:19 zurücklag. Denn BSH-Spielmacher Sebastian Skube spielte die Abwehrkette der Gäste teilweise schwindelig und setzte vor allem Jesper Nøddesbo mit Pässen an den Kreis stark in Szene. Der ehemalige dänische Nationalspieler bedankte sich mit sechs Toren innerhalb des ersten Durchgangs für die Anspiele.

Als der zuletzt verletzte SønderjyskE-Abwehrchef Rasmus Bertelsen zu seinem Comeback kam, gelang es den Hellblauen etwas häufiger, die Angriffe des Mitfavoriten auf die Meisterschaft abzuweisen. Doch auch der SønderjyskE-Angriff kam zu keinem Zeitpunkt der Partie ins Rollen. Die Erstbesetzung im Rückraum tat sich enorm schwer, aber auch der zweite Anzug der Hellblauen konnte das Spiel dieses Mal nicht erfolgreicher gestalten.

Im zweiten Durchgang biss sich eine frustrierte SønderjyskE-Mannschaft an der BSH-Abwehr und den gegnerischen Torhütern letztlich die Zähne komplett aus. So war das SønderjyskE-Angriffsspiel in einer insgesamt enttäuschenden Partie bis zum Ende von zahlreichen Fehlern und Fehlwürfen geprägt.


BSH - SønderjyskE (19:13) 32:21
BSH: Kasper Larsen, Aljosa Rezar – August Pedersen (4), Klaus Thomsen, Nikolaj Øris Nielsen (3), Mads Øris Nielsen (1), Jacob Lassen (1), Johan Hansen (3/2), Sebastian Skube (2), Mads Kjeldgaard Andersen (3), Jesper Nøddesbo (6), Nikolaj Markussen (5), Thrainn Orri Jonsson, Michael Knudsen (3).
SønderjyskE: Kristian Dahl Pedersen, Josip Cavar – Rasmus Bertelsen, Sveinn Johannsson, Jon Lindencrone Andersen (2), Oliver Nøddesbo Eggert (2), Frederik Børm (3), Oskar Sunnefeldt (5), Christian Jensen (4), Kasper Olsen, Lasse Hamann-Boeriths, Steffan Kjer Høi, Aaron Mensing (1), Mikkel Hansen, Mikkel Møller (2), Arnar Birkir Halfdansson (2).
Zeitstrafen: 4:4. Siebenmeter: 3:1. Schiedsrichter: Nicklas Mark Pedersen/Nichlas Nygaard.

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