FUSSBALL

Hvilsom blickt zurück und nach vorne

Hvilsom blickt zurück und nach vorne

Hvilsom blickt zurück und nach vorne

Hobro
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Mads Hvilsom war selten erste Wahl bei SønderjyskE. Foto: Karin Riggelsen (Archiv)

Mads Hvilsom ist erst 26 Jahre alt, der Stürmer hat aber schon eine bewegte Karriere hinter sich. In seinem Lebenslauf stehen Arbeitgeber wie FC Midtjylland, Viborg FF, Eintracht Braunschweig, Brann Bergen, Esbjerg fB und seit zwei Jahren SønderjyskE.

Nun kehrt der Angreifer, der bei SønderjyskE nur selten erste Wahl war, zu Hobro IK zurück – der Verein, bei dem er seine erfolgreichsten Jahre verbracht hat. In einem Interview mit „Tipsbladet“ blickt er unter anderem auf seine Zeit bei SønderjyskE zurück: „Es kann jetzt nur vorwärts gehen. Es kann eigentlich nicht schlimmer werden. Das ist doch etwas Positives“, erzählt Hvilsom.

Dabei ist er keineswegs von seinem Ex-Klub enttäuscht, sondern vielmehr von seinen eigenen Leistungen. Der Verein würde perfekt zu ihm passen. Die Spieler seien einander sehr nah, und es wird hart zusammengearbeitet. „Das Enttäuschende bei SønderjyskE war, dass ich so schlecht gespielt habe, als ich dort ankam. Ich dachte nur, das kann doch nicht wahr sein“, erzählt der Stürmer. Daran seien vor allem seine großen Selbstzweifel schuld.

Als krasses Gegenbeispiel zieht er den niederländischen SønderjyskE-Stürmer Mart Lieder heran, an dem einfach alles abzuprallen scheint: „Mart ist einfach überzeugt davon, dass er der Beste ist. Das funktioniert hervorragend für ihn, denn es ist ein toller Schutz. Er lässt nichts an sich herankommen, egal wie sehr er manchmal ausgebuht wurde.“

Davon hätte Mads Hvilsom gerne ein Stückchen, findet es allerdings nach wie vor schwierig. In Hobro habe er jedoch die perfekten Voraussetzungen dafür, dieses Selbstbewusstsein aufzubauen, so der Stürmer.

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