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Alles ist möglich

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Hadersleben/Haderslev
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SønderjyskE konnte gegen Brøndby den dritten Heimsieg der noch jungen Saison feiern. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

Der dänische Pokalsieger mischt nach einem guten Saisonstart an der Tabellenspitze der Superliga mit. SønderjyskE-Trainer Glen Riddersholm will sich allerdings nicht mitreißen lassen.

Fußball-Superligist SønderjyskE ist seit einem Jahr im eigenen Stadion ungeschlagen, steht nach fünf Spieltagen der neuen Superliga-Saison auf Tabellenplatz vier, nur zwei Punkte von Spitzenreiter Brøndby entfernt, und hat auch dank US-Investor Platek den stärksten Kader aller Zeiten. Die Erwartungshaltung der Fans ist gestiegen, vom Einzug in die Meisterschafts-Endrunde wird nicht nur geträumt.

„Für uns dreht es sich darum, uns nicht mitreißen zu lassen. Wir müssen nüchtern bleiben, wenn wir verlieren, und dürfen nicht zu überschwänglich werden, wenn wir gewinnen“, mahnt SønderjyskE-Trainer Glen Riddersholm zur Besinnung.

Seine Mannschaft hat aber zum Auftakt der neuen Saison im eigenen Stadion drei Endrunden-Teilnehmer der vergangenen Saison geschlagen. FC Midtjylland, AaB und Brøndby IF mussten ins Gras beißen. Dagegen gab es auswärts eine Schlappe in Vejle und ein Unentschieden in Lyngby.

Der Sydbank Park ist für die SønderjyskE-Kicker zur Festung geworden. Foto: Frank Cilius/Ritzau Scanpix

„Es sind nur fünf Spieltage absolviert, aber wenn wir den Punkteschnitt und die kollektive Substanz wahren können, ist alles möglich. Auch die Top 6. Aber wir bauen hier langfristig etwas auf, und wir können in so vielen Bereichen zulegen“, meint der SønderjyskE-Trainer: „Es ist eine sehr enge und ausgeglichene Superliga. Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl, dass wir Brøndby würden schlagen können, aber ich habe gleichzeitig nicht das Gefühl, dass wir nicht gegen Lyngby oder Vejle verlieren könnten.“

Die Hellblauen haben seit dem 1:3 gegen AaB am 27. Oktober 2019 nicht mehr im eigenen Stadion verloren. Seitdem hat man allerdings auch nur ein einziges Auswärtsspiel gewonnen, und zwar in der Abstiegsrunde gegen Silkeborg.

„Wir hatten in der vergangenen Saison große Probleme, gegen Top-6-Mannschaften zu punkten. Hier haben wir Fortschritte gemacht. Jetzt müssen wir sehen, ob wir uns auch in Auswärtsspielen wie denen gegen Lyngby oder Vejle, wo wir von der Papierform her in der Favoritenrolle sind, in eine positive Richtung entwickeln können. Alles dauert seine Zeit, aber wir nehmen im Moment alle Punkte mit, die wir einsammeln können“, sagt Glen Riddersholm.

Der dänische Pokalsieger muss am kommenden Sonntag auswärts gegen Randers FC antreten, bevor es zum Heimspiel gegen AGF kommt.

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