Eishockey

SønderjyskE: Trainer und Sportchef im Talk

Sven Sörensen Sportredaktion
Woyens/Vojens
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Coach Mario Simioni an seinem Lieblingsort - der Teambank Foto: Karin Riggelsen

Nach dem Samstagsspiel gegen die Odensen Bulldogs hatte „Der Nordschleswiger“ die Gelegenheit Coach Mario Simioni und Sportchef Kim Lykkeskov einige Fragen zu stellen.

Nach 28 Punktspielen und einem zweiten Platz in der Metal-Liga konnte man beiden die Zufriedenheit ansehen.
„Sport ist eine komische Sache. Manchmal hast du eine top besetzte Mannschaft und dümpelst irgendwo im Mittelfeld rum oder du spielst mit einem nicht ganz so top besetzten Team ganz oben mit. Wir sind gerade so erfolgreich, weil wir eine Truppe von Jungs sind, die Spaß an harter Arbeit haben, und nur dadurch hat man Erfolg“, so Mario Simioni.


Kim Lykkeskov hatte einen etwas anderen Ansatz: „Wir sind sehr zufrieden. Anfang der Saison haben wir nahezu die halbe Mannschaft ausgewechselt und noch ein neues Trainerteam geholt. Wir haben gehofft, dass die neuen Spieler, die wir geholt haben, einschlagen würden. Und das taten sie auch. Doch nur gute Individualisten sind nicht ausreichend. Sie müssen ins Team passen. Ich möchte an dieser Stelle noch unseren Mannschaftskapitän erwähnen. Rod Pelley hält das ganze Team wirklich gut zusammen.“

Sportchef Kim Lykkeskov war selbst auch aktiver Eishockey-Spieler bei SønderjyskE. Foto: Karin Riggelsen

Neuzugang Gabriel Desjardins wurde kurz vor dem Spiel in der Box von den Fans willkommen geheißen. Auch wenn er schon das hellblaue Trikot trug, so hat er noch keine Spielberechtigung.
„Er hat eine Weile nicht gespielt. Wir hoffen, dass wir ihn im Team am 6. Januar auswärts gegen Herlev dabei haben werden. In der Vergangenheit hat er gezeigt, dass er Tore schießen kann. Er ist ein Team-Player und ein Playoff-Performer. Er hat keine Furcht, erst recht nicht vor den Playoffs. Daniel Desjardins wird gut ins Team passen“, erklärt der Trainer.


Ein Verein wie SønderjyskE kann natürlich nicht mit den ganz großen Transfer-Summen mithalten und deshalb ist die Talent-Entwicklung sehr wichtig.
„Es ist schon etwas Gold in Form von Talenten nach oben gekommen. Unsere Talente von VIK (Vojens Ishockey Klub) werden besser und besser, desto mehr Vertrauen sie vom Trainer bekommen. Umgekehrt müssen sie Mario Simioni auch zeigen, dass er sich auf sie verlassen kann. Wir sind ein Arbeiter-Verein und haben den Erfolg wegen der harten Arbeit - auch im Talentbereich.“


Während des kurzen Interviews mit den beiden kamen immer wieder Freunde, Verantwortliche und Spieler ins Büro, um sich vorab mit einem „frohes neues Jahr“ zu verabschieden.
Aber was machen eigentlich Mario Simioni und Kim Lykkeskov am Silvesterabend?


„Wir feiern in einem entspannten Rahmen mit einem befreundeten Paar zusammen. Wir werden guten Wein trinken und mein Freund möchte, dass ich sein Qualitäts-Gin probiere. Dazu gibt es Lachs von einem Freund aus Norwegen.“


Bei Sportchef Kim Lykkeskov läuft es ähnlich ab. „Mit meiner Familie sind wir bei Freunden. Wir essen dann immer Sushi, das ist einfach zum Vorbereiten. Dazu guten Wein und ein kaltes Bier. Meistens organisiere ich einen Frauen-Männer-Wettbewerb. Diesmal wird es wahrscheinlich Tisch-Curling geben. Und abends sorgt mein Cousin für das Feuerwerk.“


Auf diesem Wege wünscht Ihnen auch die Sportredaktion einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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