Eishockey

Hellblaues Feuerwerk in der Frøs Arena

Hellblaues Feuerwerk in der Frøs Arena

Hellblaues Feuerwerk in der Frøs Arena

Woyens/Vojens
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Frederik Bjerrum hatte einen Sahnetag erwischt und erzielte zwei Tore. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Eishockeyspieler sorgten am Samstagabend für richtig gute Laune bei ihren Fans. Beim 5:2-Heimsieg gegen die Odense Bulldogs waren die Hellblauen bis in die Haarspitzen motiviert und brannten ein ums andere Mal ein regelrechtes Feuerwerk auf dem Eis ab.

Eigentlich zündet man die Raketen erst am Silvester-Abend, um damit das neue Kalenderjahr willkommen zu heißen. Doch die SønderjyskE-Eishockeyspieler hatten anscheinend ganz andere Pläne. Als hätten die Hellblauen Raketen unter ihren Kufen geschnallt, flogen sie buchstäblich über das Eis und gleich auch hinweg über ihren hoffnungslos unterlegenden Gegner aus Odense.


Gabriel Desjardins, der noch nicht aktiv mitspielen durfte, zeigte sich anfangs der Partie in der Box. Natürlich in einem SønderjyskE-Trikot.

Die Bulldogs mussten auf einen ihrer besten Spieler aus dem ersten Spiel, Søren Nielsen, verzichten. Er musste verletzt pausieren. Eine erhebliche Schwächung für die Bulldogs. SønderjyskE Rasmus Nielsen hatte ihm am Freitag im zweiten Drittel etwas härter gefoult. Die Folge für Rasmus Nielsen war ein Spiel Quarantäne.

Es war ein gutes, wenn auch ein einseitiges Eishockey-Spiel. Lediglich in der achten Minuten des ersten Drittels gab es eine Schrecksekunde für SønderjyskE und deren Fans. Odense führte 1:0, wenn auch nur kurz. Denn der Ball wurde mit der Hand ins Tor von Patrick Galbraith befördert, der am Samstagabend den Vorzug vor Kasper L. Krog bekam.

SønderjyskE war in allen Belangen seinem Gegner aus Odense überlegen. Die Schwierigkeit für die Gäste schien innerhalb von 24 Stunden zwei Mal volle Power zu geben. Es hatte den Anschein, als hätten die Gäste das Spiel am Freitagabend nicht ganz so gut verkraftet, und somit hatten die Bulldogs etwas müde Beine. Doch eine Sache konnte man den Gästen nicht absprechen und das war ihr Kampfeswille. Dieser wurde dann auch im letzten Drittel mit den beiden Toren belohnt.

„Ich habe es zu meinen Team schon vor dem ersten Spiel gegen Odense gesagt. Sie arbeiten sehr hart auf dem Eis und sie hören auch nicht auf, auch wenn sie aussichtslos hinten liegen. Wir mussten also noch eine Schippe drauflegen legen. Mit schnellen Wechseln und viel Geschwindigkeit haben wir sie müde gespielt. Beim ersten Spiel waren wir auch gut, aber da hatte ihr Goalie einen heroischen Tag erwischt“, so SønderjyskE-Trainer Mario Simioni.

SønderjyskE zeigte ein dominierendes Eishockey und glänzte immer wieder mit tollen Spielzügen. Überragende Spieler dieses wirklich gut aufgelegten SønderjyskE-Teams waren Frederik Bjerrum und TJ Moore beide mit je zwei Treffern und einen Assist.

Einzig und allein die Torausbeute hätte bei den vielen hochkarätigen Torchancen höher ausfallen müssen.

Die SønderjyskE-Spieler haben gezeigt, dass sie auf alle Fälle fit genug sind, um die back-to-back-Spiele durchzustehen.

„Es war ein wirklich tolles Spiel von unserer Seite. Wir konnten Ihnen anmerken, dass sie müde vom Freitagsspiel waren. Wir waren von Anfang an super motiviert und haben dann 60 gute Minuten gespielt“, so Sportchef Kim Lykkeskov.

Das nächste Punktspiel für die SønderjyskE-Spieler ist auswärts am 6. Januar 2019 gegen die Herlev Eagles.

SønderjyskE - Odense Bulldogs (2:0, 2:0, 1:2) 5:2

1:0 Frederik Bjerrum (12:58/Ass.: Matt Prapavessis), 2:0 Anders Førster (19:59/Ass.: Martin Eskildsen), 3:0 Frederik Bjerrum (29:24/Ass.: Steffen Frank, TJ Moore), 4:0 TJ Moore (36:05/Ass.: Frederik Bjerrum, Steffen Frank), 5:0 TJ Moore (40:40/Ass.: Phil Marinaccio), 5:1 Mike Daugulis (41:17/Ass.: Sami Jekunen, Mathias Thinnesen), 5:2 Yannick Vedel (59:25/Ass.: Mathias Thinnesen, Dmitry Kuznetsov).

Zeitstrafen: Odense 6x2, 1x20, 1x5 – SønderjyskE 6x2

Schiedsrichter: Michael Nielsen und Rasmus Toppel.

Zuschauer: 4.107.

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