Deutsche Minderheit

Offenes Haus bei Germania: Viel Bewegung und frische Luft

Offenes Haus bei Germania: Viel Bewegung und frische Luft

Offenes Haus bei Germania: Viel Bewegung und frische Luft

Sonderburg/Sønderborg
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Das Klubhaus von Germania
Ein letztes Mal für diese Saison wehte am Sonnabend die Flagge von Germania vor dem Vereinshaus im Wind. Foto: Sara Eskildsen

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Beim Schnuppertag können die Gäste den Rudersport vom Boot aus oder auch auf dem Trockenen ausprobieren. Ruderkenntnis oder Fitness sind keine Voraussetzungen, erläutert der Vorsitzende.

Der Ruderverein „Germania“ liegt seit 1926 am „Verdens Ende“, dem Ende der Welt, direkt am Alsensund (Alssund). Das hört sich recht einsam und abgeschieden an. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. An diesem „Ende der Welt“ treffen sich in den verschiedenen Klubhäusern Kinder, Frauen und Männer, die gern zur See stechen, radeln oder auch angeln. 

Tag der offenen Tür bei Germania

Der Deutsche Ruderverein Germania lädt am Sonnabend, den 8. Juni, ab 14:00 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. „Hier kann man den Rudersport von all seinen Seiten ausprobieren“, versprechen die Veranstalter. 

Wer selbst zum ersten Mal hinaus auf den Alsensund rudern möchte, kann dies mithilfe eines erfahrenen Rudernden von Germania tun. „Wir hoffen, dass viele vorbeischauen“, so der Vorsitzende Günther Andersen. 

Mit Schaufeln und Druckreiniger wurde 2020 der Bewuchs entfernt. Foto: Ilse Marie Jacobsen

Germania bietet viel – vom täglichen Rudern im Inrigger, Gig- oder Rennboot, Ergometer-Training, Rudern mit Musik, Krafttraining oder auch Wellness und gemütliches Beisammensein, Wanderfahrten oder auch Herrenabend. 

Bei dem Schnuppertag sind weder Ruderkenntnisse noch körperliche Fitness nötig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen lediglich Sportbekleidung, gute Laune und Lust auf Neues mitbringen. Kaffee und Kuchen werden gereicht.

Seit 40 Jahren bei Germania

Helene Iwersen gehört seit mittlerweile 40 Jahren, seit 1984, zum festen aktiven Team bei Germania: „Was für mich das Wichtigste ist? Die Bewegung an der frischen Luft. Man kommt ’raus und beim Rudern bewegt man ja immer ganz viele Muskeln.“ 

Zweimal in der Woche gönnt sie sich eine Fahrt hinaus auf den Alsensund oder eine Wanderfahrt in andere Gegenden. „So kommt man hin zu Gegenden, die man sonst nicht besuchen würde. Man hält sich in Gang und kommt unter die Leute“, meint sie. 

Helene Iwersen rudert nicht nur, sie sorgt seit Jahrzehnten als Hauswartin für das Wohl der Gäste. 

Germania liegt direkt am Alsensund. Foto: Ilse Marie Jacobsen
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