Schleswig-Holstein & Hamburg

Grüne mahnen zur Vorsicht wegen steigender Corona-Zahlen

Grüne mahnen zur Vorsicht wegen steigender Corona-Zahlen

Grüne mahnen zur Vorsicht wegen steigender Corona-Zahlen

dpa
Kiel (dpa/lno) -
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Eka von Kalben, Vorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein, spricht. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild

Die Grünen in Schleswig-Holstein sehen angesichts zunehmender Corona-Infektionen offenkundig Handlungsbedarf. «Wenn die Zahlen wieder steigen, müssen wir zum Schutz der Gesundheit wieder Einschränkungen aushalten», erklärte Landtagsfraktionschefin Eka von Kalben am Montag. «Die steigenden Zahlen beunruhigen uns sehr!» Der Stufenplan der Landesregierung für Öffnungen gelte genauso in die andere Richtung.

Wichtig ist, dass die bestehenden Öffnungen in Schulen, Kitas und im Einzelhandel mit vernünftigen Schutzkonzepten begleitet werden, wie von Kalben betonte. «Und es ist auch völlig klar: Nur mit schnelleren Impfungen können wir die Situation verbessern, deshalb ist hier eindeutig die Bundesregierung gefordert, endlich für eine ausreichende Menge an Impfstoff zu sorgen.»

Schleswig-Holstein hatte zum Stand Montagfrüh mit 50,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen zwar die niedrigste Inzidenz aller Bundesländer. Aber auch hier ist der Wert gestiegen, nachdem er längere Zeit unter der kritischen Marke 50 gelegen hatte.

Unter dessen rief angesichts der steigenden Corona-Zahlen die Bundesregierung die Länder eindringlich zur Einhaltung der beschlossenen Notbremse aufgerufen. «Wir müssen den Beschluss vom 3. März umsetzen, nicht nur in seinen erfreulichen Passagen, sondern eben auch in seinen schwierigen», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Bund und Länder hatten beschlossen, dass die Lockdown-Regeln wieder in Kraft treten, wenn die Inzidenz in einem Bundesland oder einer Region an drei aufeinander folgenden Tagen auf über 100 steigt, es also mehr Infektionen als 100 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gibt. «Dieser Beschluss ist umzusetzen», sagte Seibert. In Schleswig-Holstein liegt kein Kreis und keine kreisfreie Stadt über 100. Der Kreis Segeberg hatte zuletzt mit 84,8 den höchsten Wert.

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