Muttertag

Ganz anders und doch gleich - Tipps zum Muttertag in Coronazeiten

Ganz anders und doch gleich - Tipps zum Muttertag in Coronazeiten

Tipps zum Muttertag in Coronazeiten

Anna-Lena Schiemann
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Immer da, wenn man sie braucht: die eigene Mutter Foto: Derek Thomson

Dieses Jahr ist alles anders als sonst. Auch der Muttertag. Wie wir unseren Müttern trotzdem eine kleine Freude bereiten können, dazu gibt es hier ein paar Tipps.

Wenn wir eines in dieser Zeit gelernt haben, dann doch das: Wir alle sehnen uns nach sozialer Interaktion, nach Zuneigung. Und der Mensch, der uns diese zuerst gezeigt hat, war wohl in den allermeisten Fällen die eigene Mutter. Am 10. Mai ist Muttertag – ein Tag, an dem zumindest versucht wird, einmal wirklich Danke für alles zu sagen. Doch wie funktioniert das in Corona-Zeiten? Vor allem dann, wenn die eigene Mutter oder man selbst zur Risikogruppe gehört und keiner gefährdet werden soll? Hier einige analoge und digitale Tipps.

Einen Gutschein basteln oder selbst verschenken

Klar, auf den ersten Blick erscheint diese Idee ein bisschen ausgelutscht. Wer hat früher nicht Gutscheine verschenkt, für „dreimal Geschirrspüler ausräumen“, oder „eine Massage“? Doch vor allem in der derzeitigen Situation haben Gutscheine echten Mehrwert: Denn ganz nebenbei kann man so den Lieblingsitaliener, den Trödelladen an der Ecke oder die Familienbäckerei unterstützen. Und nach der Krise hat man gleich einen Anlass, Zeit mit Mama zu verbringen.

Foto: Anna-Lena Schiemann

Einen Brief schreiben

Einige können sich sicher noch ganz genau daran erinnern, wann sie zum letzten Mal einen handgeschriebenen Brief bekommen haben, andere müssen erst mal in ihren Erinnerungen kramen. Beides zeigt: einen Brief zu bekommen, am besten noch von einer geliebten Person, ist etwas Besonderes. Etwas, das in einer Zeit von Telefonen, Internet und sozialen Medien selten geworden ist. Deswegen ist es umso schöner, wenn dann plötzlich ein Brief im Briefkasten liegt, vielleicht in einem hübschen Umschlag. Oder eine Postkarte. Vielleicht auch nur eine Notiz. Der Gedanke zählt. Und wer auf die Schnelle keine Postkarte zur Hand hat, kann sich hier das Design ausdrucken:

In einer hübschen Dose oder Box wird jeder Keks zum schönen Geschenk Foto: Tanaphong Toochinda/ Unsplash

Selbst gemachte Pralinen oder Gebäck verschenken

Dass am Anfang des Lockdowns die Hefe stellenweise restlos ausverkauft war, kann ja nur heißen, dass wir mittlerweile alle Meisterbäcker sind. Wer in jüngster Zeit ein tolles Rezept gefunden oder ein altes Familienrezept wieder hervorgekramt hat, kann doch auch gerne Mama dran teilhaben lassen. Ob Pralinen, Muffins oder Kekse, vielleicht sogar einen Kuchen. Hübsch eingepackt aufs Fensterbrett oder vor die Tür gestellt, da freut sich jeder drüber.

Gemeinsames Brunchen per Videochat

Klar können Videochats keine echten Treffen ersetzen. Doch in der gegenwärtigen Situation können sie zumindest den Anschein erwecken, dass wir „ganz normal“ mit Menschen kommunizieren. Wenn man sich dann noch zum Brunchen verabredet, vielleicht sogar zum „gemeinsamen“ Kochen vorher, wird das Ganze schon fast zum Event. Gute Videochattools sind zum Beispiel Zoom, Skype oder auch der Videoanruf bei Whatsapp.

Ein hübscher Blumenstrauß, vielleicht mit den Lieblingsblumen, ist ein schönes Geschenk. Foto: Karin Riggelsen

Blumen zum Muttertag

Das wohl klassischste aller Geschenke ist ein bunter Blumenstrauß. Er ist ein schönes Zeichen und kann ein bisschen Freude in die triste Stimmung bringen. Wer den Strauß nicht selbst vorbeibringen kann, der muss nicht verzweifeln: Zahlreiche Internetanbieter stellen Blumen auch am Muttertag zu.

Ein Geschenk online bestellen und direkt an den Briefkasten liefern lassen.

Es mag im ersten Moment etwas einfallslos erscheinen: Man bestellt online etwas und lässt es dann zu Mama nach Hause liefern. Aber wo, wenn nicht im Internet, finden sich die verrücktesten und schönsten Produkte, die man so vielleicht noch nie gesehen hat? Und es müssen nicht immer die großen Versandhäuser sein, bei denen man sucht. Vielleicht bietet die Lieblingscafémarke ja auch eine Lieferung zum Muttertag?

Ein Fotobuch erstellen

Online Fotobücher zu erstellen hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Popularität gewonnen – und vor allem in der derzeitigen Situation von sozialer Distanz werden sie ihre Wirkung sicher nicht verfehlen. Wenn das Online-Fotobuch nicht mehr pünktlich zum Muttertag ankommt, kann man natürlich auch ganz analog ein Fotobuch gestalten – Freude wird es in jeder Form bringen.

Einfach mal entspannen – Wichtig vor allem in stressigen Zeiten wie diesen. Foto: Adrian Motroc/ Unsplash

Mama einen Wellnesstag ermöglichen

Ein bisschen Stressabbau tut zurzeit wohl allen gut, und manche haben der eigenen Mutter früher sicher so viel Stress bereitet, dass dieser sogar noch rückwirkend behoben werden kann.

Ein Korb oder eine Box bepackt mit Anregungen zum Entspannen tut da doch immer gut. Ob es nun das Lieblingsshampoo, eine Sammlung an ätherischen Ölen oder vielleicht sogar eine Badebombe ist – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Anregungen, wie zum Beispiel, wie man eine Badebombe selber macht, findet man im Internet.

Gemeinsam online Kultur betrachten

Im Netz gibt es mittlerweile zahlreiche Tipps, was man online machen kann – von Konzerten bis hin zu interaktiven Museumsführungen ist alles dabei.

Zur Inspiration sind hier mal die bisherigen Online-Tipps verlinkt.

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