Rüstung

Verteidigungsminister Bødskov: Militär benötigt Investitionen in Milliardenhöhe

Verteidigungsminister Bødskov: Militär benötigt Investitionen in Milliardenhöhe

Bødskov: Militär benötigt Investitionen in Milliardenhöhe

Ritzau/ml
Kopenhagen
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Verteidigungsminister Morten Bødskov (Soz.) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Waffenarsenal Sandholm in Birkerød Foto: Martin Sylvest/Ritzau Scanpix

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In den kommenden Jahren sind massive Investitionen in Ausrüstung, IT und Personal erforderlich, sagt Morten Bødskov.

Ein von der Regierung eingesetzter Expertenausschuss soll die Verteidigung ab 2023 für die kommenden zehn Jahre unterstützen. Das gab Verteidigungsminister Morten Bødskov (Soz.) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zur Regierungsüberprüfung der dänischen Verteidigung bekannt.

„Der Sachverständigenausschuss wird der Verteidigung helfen, die großen Investitionen der kommenden Jahre zu bewältigen“, sagt der Minister. Er weist darauf hin, dass der Verteidigungsbereich nicht auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden kann, wenn nicht massiv in ihn investiert wird. „Wenn wir die derzeitigen Aktivitäten fortsetzen und ein Niveau erreichen wollen, das die Verteidigung auf eine solide Grundlage stellt, benötigen wir Investitionen in Milliardenhöhe, um die Grundlagen der Verteidigung zu sichern.“

Wo gibt es Handlungsbedarf?

Es gebe eine Reihe von Bereichen, in denen die dänische Verteidigung derzeit vor besonders großen Herausforderungen steht. So entstünden höhere Kosten für den Betrieb und die Wartung der Ausrüstung. Auch im Personalbereich gebe es Handlungsbedarf. Bødskov nennt auch die Beschaffung, den IT-Bereich und die Verteidigungsgebäude als derzeitige Herausforderungen im Verteidigungsbereich.

Die Preise für Rüstungsgüter sind infolge des russischen Einmarsches in der Ukraine erheblich gestiegen. Außerdem müssen die Schützenpanzer der Verteidigung früher aktualisiert werden, da sie intensiver genutzt werden.

2 Prozent des BIP für Verteidigung

Bis 2033 wird Dänemark 2 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung und Sicherheit ausgeben müssen. Dies ist Teil des nationalen Kompromisses, der im März von den Sozialdemokraten, den Linken, den Konservativen, den Radikalen und den Sozialdemokraten vereinbart wurde.

Die Parteien haben zudem eine allgemeine Reserve von 3,5 Milliarden Kronen für dieses und das nächste Jahr gebildet. Dies geschah vor dem Hintergrund der angespannten Lage nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine.

Es ist noch nicht bekannt, wer dem Ausschuss der Verteidigungsexperten angehören wird.

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