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Weniger Bewerber am UC Syd

Weniger Bewerber am UC Syd

Weniger Bewerber am UC Syd

Süddänemark
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Die Niederlassung des UC Syd in Apenrade Foto: UC Syd

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Landesweit nimmt das Interesse an einer weiterführenden Ausbildung im Sozialbereich ab. Davon ist auch das UC Syd in Süddänemark betroffen. Dessen Rektor sieht gesellschaftliche Folgen.

Wie die Ausbildungseinrichtung UC Syd mitteilt, ist die Zahl der Erstsemester gesunken. Das UC Syd bildet in den Feldern Pädagogik, Gesundheit und Gesellschaftskunde aus und hat nun 1.734 Bewerbern einen Studienplatz angeboten. Im Jahr 2020 waren es 1.897 – somit rund 8,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Verlust an Erstsemestern ist dem UC Syd zufolge in den Stammausbildungen Krankenpfleger, Lehrer, Pädagogen und Sozialberater am größten. Hier beträgt der Rückgang 11,5 Prozent oder in Zahlen ein Rückgang von 1.382 im vergangenen Jahr auf 1.223 in diesem Jahr.

Landesweiter Rückgang

UC Syd rechnet vor, dass die Zahl der Bewerber, die sich für ein Studium in den vier großen Gemeinwohl-Studiengängen entschieden haben, um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Der Rückgang fällt außerhalb der Städte am größten aus.

Rektor Alexander von Oettingen warnt vor einem Mangel an Lehrern, Pädagogen, Krankenpflegern und Sozialberatern und verweist auf eine Analyse von Damvad Analytics, in der auf einen Mangel von 35.000 Arbeitskräften in den genannten Berufsgruppen in weniger als zehn Jahren hingewiesen wird.

Weniger Sozialberater

Laut UC Syd ist der größte Schwund an kommenden Erstsemestern bei den Sozialberatern zu verzeichnen. Dort beträgt der Rückgang 27 Prozent.

Positiv bewertet die Ausbildungseinrichtung den Start des neuen Studienganges „Koordinator/in in der Gesundheitsverwaltung“, den 35 Bewerberinnen und Bewerber wählten.

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