Radeln für den guten Zweck

Team Rynkeby ist auf dem Weg nach Paris

Team Rynkeby ist auf dem Weg nach Paris

Team Rynkeby ist auf dem Weg nach Paris

Nordschleswig/Paris
Zuletzt aktualisiert um:
Start in Pattburg: Team Rynkeby ist auf dem Weg nach Paris. Foto: Uwe Jessen

Die ersten beiden Etappen sind planmäßig und ohne große Probleme bewältigt worden. Nur die deutsche Infrastruktur macht den Fahrern zu schaffen.

Team Rynkeby ist samt Uwe Jessen, Mette Olesen und Lasse Tästensen vom Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) auf dem Weg nach Paris. Am Sonnabend wurde das Gepäck in die Begleitfahrzeuge geladen und die Radfahrer starteten in Pattburg, wo sie von 100 bis 150 winkenden Leuten verabschiedet wurden. Zunächst ging es nach Leck und von da aus die Westküste hinunter. Südlich von Albersdorf setzten die Fahrer aus Nordschleswig mit der Fähre über den Kanal. „Die Strecke war leicht, es waren nur 500 Höhenmeter die bewältigt werden mussten“, berichtet Uwe Jessen, der weiß, dass noch deutlich schwerere Etappen auf ihn warten. Bei Glücksstadt setzte der Tross über die Elbe, ehe nach 187 Kilometern das erste Etappenziel, Stade, erreicht wurde. Jessens Fazit für den erst Tag: „Die Radwege in Schleswig-Holstein sind in einem schrecklichen Zustand.“ Dementsprechend oft kam es bei den über 50 Fahrern des Teams Rynkeby Sønderjylland zu Reifenpannen, sodass das Service-Fahrzeug eingreifen und Ersatzräder für die Fahrer herbeibringen musste.

Anlässlich des Länderspiels am Abend waren die Helfer in Dänemark-Farben gekleidet. Foto: Uwe Jessen

Tag 2

Am Sonntagmorgen ging es dann weiter. Ab sieben Uhr Besprechung, ab halb acht wieder auf den Rädern. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel wollten 150 Kilometer bewältigt werden. Alle 60 Kilometer gibt es sogenannte Depots, Zwischenstopps, an denen Essen und Trinken für die Fahrer bereitsteht. Am zweiten Haltepunkt wartete an diesem Tag eine besondere Überraschung auf die Fahrer: „Alle Helfer hatten anlässlich des Achtelfinalspiels von Dänemark Trikots und andere Fan-Kleidung an, zudem gab es Nudel-Salat mit kleinen Dänemark-Würstchen. Das war eine super Idee“, erzählt Uwe Jessen. Gegen 16 Uhr am Nachmittag hatten alle Fahrer die 150 Kilometer nach Kirchdorf in Niedersachsen geschafft, sodass noch genügend Zeit für Duschen und Essen bleibt, ehe sich um 20 Uhr alle zum Fußball vorm Fernseher versammeln.

Mehr lesen