Faustball-Nationalmannschaft

Team Denmark holt ersten Turniersieg

Team Denmark holt ersten Turniersieg

Team Denmark holt ersten Turniersieg

Annika Zepke
Apenrade/Hamburg (1836
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Faustball-Nationalmannschaft
Das dänische Faustball-Nationalteam beim 3-Nationen-Cup Foto: Thore Naujeck

Am vergangenen Wochenende konnte das Team Denmark beim 3-Nationen-Cup in Hamburg seinen ersten internationalen Turniersieg einfahren. Doch nicht nur sportlich war das Wochenende ein Erfolg.

Die ETV Refugees

Die ETV Refugees sind ein Faustball-Team vom ETV Hamburg, bestehend aus iranischen Geflüchteten, die in Hamburg ihre neue „Heimat“ gefunden haben. Auch wenn sie nicht offiziell den Iran repräsentieren, so wird inoffiziell doch von der iranischen Nationalmannschaft gesprochen.

Am vergangenen Wochenende ging es für das dänische Faustball-Nationalteam zum 3-Nationen-Cup im Rahmen des Hamburger Faustball Festivals 2019. Hier fuhr Team Denmark seinen ersten internationalen Turnier-Sieg ein.

Das Team Denmark konnte sich in einem starken Halbfinale gegen das belgische Nationalteam mit einem 2:0 Sieg für die Niederlage beim Knivsbergfest revanchieren und auch das Finale gegen die inoffizielle iranische Nationalmannschaft ohne Satzverlust mit 3:0 für sich entscheiden. Ursprünglich hätten vier Nationen gegeneinander antreten sollen, doch das niederländische Team sagte leider ab. Das konnte den Siegesfreuden des dänischen Faustballteams über den Turniersieg jedoch nichts anhaben.

Riesen-Freude über den ersten Turniersieg beim Team Denmark Foto: Thore Naujeck

Doch es war nicht nur ein erfolgreicher sportlicher Wettkampf, sondern auch ein Treffen unter Freunden. Denn die inoffizielle iranische Nationalmannschaft, die offiziell unter dem Namen ETV-/VTF-Refugees am Turnier teilgenommen hat, und das dänische Faustball-Team aus Nordschleswig kennen sich schon länger. Bereits im Juni dieses Jahres war eine Teilnahme der ETV-/VTF-Refugees beim Faustball-Turnier im Rahmen des Knivsbergfestes angedacht, doch leider mussten sie die Einladung ausschlagen, da sie die Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze fürchteten. Umso schöner war das Wiedersehen in Hamburg, und dabei wurde auch sogleich eine neue Einladung für das Knivsbergfest 2020 ausgesprochen.

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