Erste Hilfe

Süddänen sind schnell zur Stelle

Süddänen sind schnell zur Stelle

Süddänen sind schnell zur Stelle

dodo
Vejle
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Die Initiative „hjerteløber“ hat landesweit schon vielen Herzstillstands-Patienten das Leben gerettet. Foto: Stig Nørhald/Ritzau Scanpix

Bei der Initiative „hjerteløber“ haben sich in nur vier Monaten 13.000 Bürger angemeldet. 300-mal wurden sie bei einem Herzstillstand alarmiert und waren vor dem Krankenwagen vor Ort.

Am 1. Mai hat sich die Region Süddänemark der Initiative „hjerteløber“ angeschlossen. In den ersten vier Monaten haben sich bereits 13.000 Bürger in Süddänemark angemeldet. Das berichtet die Region Süddänemark in einer Pressemitteilung.

Bei diesem vom TrygFonden gestarteten Programm werden Freiwillige über eine App benachrichtigt, wenn eine Person in ihrer Nähe einen Herzinfarkt oder Herzstillstand erleidet. Die „hjerteløber“ befinden sich in einem Umkreis von maximal 1.400 Metern, wenn sie alarmiert werden und sind so wesentlich schneller zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten als der Krankenwagen.

Aus Sicht der Region ist das Angebot eine perfekte Ergänzung zum professionellen Rettungsdienst. Der Vorsitzende des prähospitalen Ausschusses, Mads Skau (Venstre), ist nach der ersten Evaluierung sehr zufrieden: „Ich habe riesigen Respekt vor allen ‚Herzläufern', die sich bisher für das Programm in der Region Süddänemark angemeldet haben. Die Auswertung zeigt, dass in den ersten vier Monaten 466 „hjerteløber“ vor dem Krankenwagen am Unfallort waren. Das ist unglaublich toll, denn es zeigt, dass sie schnell vor Ort sind und dazu beitragen, die Überlebenschancen bei einem Herzstillstand zu verbessern“, so Skau in der Mitteilung.

300-mal in vier Monaten

Insgesamt hat die Wachzentrale 300-mal in den vergangenen vier Monaten „hjerteløber“ alarmiert, die sich in der Nähe eines Herzstillstands-Patienten befanden. In 245 Fällen wurde der Alarm von einem oder mehreren Teilnehmern bestätigt. Das ist eine Quote von 82 Prozent.

Durchschnittlich wurde jeder der Notrufe von vier „Herzläufern“ unterstützt.

„Das ist unglaublich toll. Das Gute ist, dass immer direkt mehrere alarmiert werden und so die Chance auf schnelle Hilfe weiter steigt. Das sehen wir an den 466 Personen. Das ist eine großartige Zahl“, so der Vorsitzende des prähospitalen Ausschusses.

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