Regionsratssitzung

Region Süddänemark will Bürger stärker einbeziehen

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Vejle
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Region Süddänemark
Foto: Cornelius von Tiedemann

Der Regionsrat von Süddänemark will diskutieren, wie man mehr direkte Demokratie einführen kann. Eine Ideen-Bank könnte dabei helfen.

Der Regionsrat für Süddänemark will – wie vor der Regionswahl versprochen – die Bürger stärker in den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess einbeziehen. Dazu gibt es am kommenden Montag auf der Regionsratssitzung eine Diskussion, um das Thema ausführlich zu diskutieren.

SF-Chef Villy Søvndal hat dazu vorab den Vorschlag eingebracht, eine Ideen-Bank einzurichten, wo die Bürger Vorschläge unterbreiten können.

„Wir diskutieren häufig, wie wir es für die Bürger leichter machen können, Ideen und Vorschläge zu unterbreiten, die den vielen Angeboten und Leistungen der Region etwas Neues zuführen können“, so Søvndal mit dem Hinweis, dass es auch oft Thema sei, wie die Region näher an den Bürger komme.

Da sei eine Ideen-Bank eine Möglichkeit, wo die Bürger „Einlagen“ machen können – und wo sie gleichzeitig über eine Homepage verfolgen können, was aus ihren Ideen im regionalen System wird.

Unkompliziert und schnell

Das soll unkompliziert laufen mit einer relativ schnellen Antwort an die Vorschlagssteller. Erstmal soll das als einjähriger Versuch fahren, so SF. Der Regionsrat soll dann quartalsweise über den Stand der Dinge in der Ideenbank informiert werden.

In einem Gutachten der Administration für die Diskussion am Montag wird festgestellt, dass die Region generell danach strebe, Bürger und Patienten bestmöglich einzubeziehen. Das sei weniger ein Ziel an sich als vielmehr ein Mittel für ein effektiveres und besseres Wirken. Dies setze aber klar definierte und präzise Ziele voraus. Die Region hat schon diverse Foren und Initiativen, die die Bürger und Patienten einbeziehen. Das soll aber sichtbarer und auch verpflichtender gestaltet werden.

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