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Region Süddänemark verabschiedet Haushalt 2021

Region Süddänemark verabschiedet Haushalt 2021

Region Süddänemark verabschiedet Haushalt 2021

Vejle
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Region Süddänemark
Die Region Süddänemark hat den Haushalt 2021 verabschiedet. Foto: Cornelius von Tiedemann

Die Region Süddänemark mit Sitz in Vejle will im kommenden Jahr 27,3 Milliarden Kronen ausgeben – vor allem für das Gesundheitswesen. Die gute wirtschaftliche Lage macht es laut Region möglich, wieder neue Initiativen zu fördern.

Wie die Region Süddänemark mitteilt, hat eine breite Mehrheit den Haushalt 2021mit einem Volumen von 27,3 Milliarden Kronen verabschiedet. Der überwiegende Teil des Betrages geht in den Betrieb der Krankenhäuser. Daneben sollen 323 Millionen Kronen für gestiegene Ausgaben für Medikamente und für den laut Region gestiegenen Behandlungsbedarf in Praxen verwendet werden – als Folge einer älter werdenden Gesellschaft.

Die gute wirtschaftliche Lage der Region mache es zudem möglich, neuen Initiativen 25 Millionen Kronen zur Verfügung zu stellen, heißt es. Dieses Geld soll Patienten zugutekommen, die unter Spätfolgen einer Krebserkrankung leiden sowie der Betreuung Sterbender dienen. Schließlich soll mit einem Teil der 25 Millionen Kronen auch die Wartezeiten unter anderem bei Fachärzten verkürzt werden.

Geld für (neue) Mitarbeiter

Im Haushalt wird der Region zufolge zum dritten Mal in Folge Geld bereitgestellt, um Mitarbeiter weiterzubilden und um neue zu finden. Die Parteien hinter der Haushaltsvereinbarung sprechen in diesem Zusammenhang ihren Dank gegenüber den Angestellten der Region aus, die einen „außergewöhnlichen Einsatz in der Corona-Epidemie in Süddänemark geleistet haben“ und würdigen „die Flexibilität und den Willen, sich in einer kritischen Zeit auf eine neue Lage einzustellen.“

39 von 41 Regionsratsmitglieder stimmten parteiübergreifend für den Haushaltsentwurf. Die zwei gewählten Mitglieder der Einheitsliste votierten dagegen.

Die Regionsratsvorsitzende Stephanie Lose zeigte sich erfreut darüber, dass die gute wirtschaftliche Lage der Region es dieser ermögliche, neue Initiativen zu finanzieren. Sie lobt ausdrücklich den Einsatz der Angestellten, während die Einheitsliste deren Arbeitsbedingungen kritisiert.

So bemängelt deren Fraktionsvorsitzende Vibeke Syppli Enrum: „Das Arbeitstempo der Mitarbeiter ist zu hoch, die Bedingungen zu schlecht und das trifft auch die Patienten. Der Haushaltsentwurf ändert das nicht, deshalb können wir ihm nicht zustimmen."

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