Deutsche Minderheit

Museum nimmt Formen an

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Sonderburg/Sønderborg
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Tegnestuen Mejeriet A/S

Die Lenkungsgruppe für den Umbau des Deutschen Museums in Sonderburg hat sich mit neuen Entwürfen des Architektenbüros Tegnestuen Mejeriet beschäftigt.

Ein Ziegelanbau mit Eingang zur Straße Lerbjerg hin, eine Dachterrasse mit Ausblick Richtung Alsensund – die Lenkungsgruppe für den Umbau des Deutschen Museums in Sonderburg hat sich mit neuen Entwürfen des Architektenbüros Tegnestuen Mejeriet beschäftigt. „Noch ist der Entwurf in der Entwicklung. Aber die neuen Skizzen zeigen, wohin der Weg führen kann“, so Generalsekretär Uwe Jessen vom Bund Deutscher Nordschleswiger.

Bis zur geplanten Eröffnung des neuen Museums 2020 ist noch einiges zu tun. Um- und Anbaukosten von 30 Millionen Kronen sind das Ziel, alle Gelder werden projektbezogen beantragt. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Geldgebern wie Stiftungen. Bis Ende des Jahres soll die Finanzierung stehen. Aus Berlin sind bereits 7,5 Millionen Kronen für das Projekt zugesagt, aus Kopenhagen 5 Millionen.

„Den Rest wollen wir über andere Geldgeber finanzieren“, so Uwe Jessen. Für das Gebäude werden 19 Millionen Kronen veranschlagt, für die Inneneinrichtung des Deutschen Museums inklusive Schulmuseum für Nordschleswig weitere 7 bis 11 Millionen Kronen.

Mehr lesen