Coronavirus

Mobile Covid-19-Tests auch für Ausländer

Mobile Covid-19-Tests auch für Ausländer

Mobile Covid-19-Tests auch für Ausländer

Paul Sehstedt
Lakolk
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„Kannst du mal eben ‚A‘ sagen?“ werden die Kunden aufgefordert, damit eine Probe aus dem Rachenbereich entnommen werden kann. Foto: Paul Sehstedt

Die Region Süddänemark ist in den Touristenhochburgen mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Die Premiere fand auf der „Frittenpromenade“ in Lakolk auf Röm statt.

Kaum hatten die Mitarbeiter des Covid-19-Testfahrzeuges ihre Station auf der Geschäftsmeile, der „Frittenpromenade“, in Lakolk aufgestellt, da schauten die ersten Neugierigen vorbei. Kein Zögern in den Reihen, alle wollten sich einer Probenentnahme unterziehen.

Vom ersten Platznehmen und bis zum Abschied vergehen höchstens zwei Minuten: „Wir können bis zu 30 Kunden pro Stunde bedienen“, erläutert Bereitschaftskoordinator Kenneth Ravnholt den Verlauf. Die umgebauten Krankenwagen stehen jeweils von 10 bis 15 Uhr an den Touristenhochburgen der Region. Die Verteilung wird morgens vor dem Ausrücken vorgenommen. Siebzehn Standorte stehen den Planern zur Verfügung.

„Jeder Erwachsene kann sich testen lassen und das gilt nicht nur für dänische Bürger, sondern auch für Touristen“, setzt Ravnholt fort.

Benachrichtigung innerhalb von 48 Stunden

„Ausländer geben uns ihre Handynummer und nach spätestens 48 Stunden werden sie benachrichtigt, falls sie infiziert sind“, erklärt Ravnholt den Verlauf. Dänische Bürger werden über ihre Personennummer erfasst. Nur symptomfreie Menschen können sich testen lassen, während andere sich entweder an ihren Arzt oder die Akutkrankenhäuser der Region wenden müssen.

Die entnommenen Proben werden zur Teststation am Grenzübergang Fröslee gebracht, wo sie für die Analyse vorbereitet werden. In Fröslee erhalten die beiden mobilen Einheiten täglich neue Ausrüstung und Testmaterial.

Kostenlose Tests

Für die Bürger sind die Tests kostenlos und eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Personal wird von der Bereitschaftskaserne in Hadersleben gestellt.

In Nordschleswig werden außer Lakolk auch das Seebad Jels, der Dampark in Hadersleben und das Schloss in Sonderburg besucht.

Mithilfe eines Rechners und einer Internetverbindung werden die Kundeninformationen registriert, damit den Getesteten nach spätestens 48 Stunden mitgeteilt werden kann, ob sie infiziert sind. Foto: Paul Sehstedt
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