Landwirtschaft

LHN bisher nicht von Dürre betroffen

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Tingleff/Tinglev
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Foto: Cornelius von Tiedemann

Während die Konkurrenz entlassen muss, hält der deutsche landwirtschaftliche Hauptverein sein Volumen. „Auch ökonomisch“, sagt der Vorsitzende.

Während die Konkurrenz von Sønderjysk Landboforening in Woyens, offiziell wegen der zu erwartenden ökonomischen Folgen der Dürre für die Bauern, aktuell Mitarbeiter entlassen hat, stellt der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig, Jørgen Popp Petersen aus Seewang, fest, dass der LHN solche Krisen-Pläne nicht hat.

Es gebe auch genug zu tun für alle Mitarbeiter, zumal viele Bauern ja unter Druck stünden.
„Unsere Ökonomie und die Zahl der Kunden sind nicht betroffen. Neue Kunden wiegen auf, dass einige ausscheiden. Wir halten beim LHN durchaus unser Volumen – auch ökonomisch“, so Bauer Popp, der davon ausgeht, dass das auch so bleibt, obwohl beispielsweise die Banken klar wollen, dass die Landwirtschaft in Zukunft im Kreis der Kreditkunden weniger füllen soll.

„Wenn ein Hof verkauft wird, wird der in der Regel mit einem anderen Betrieb zusammengelegt. So geht die Zahl der Bauern natürlich zurück, aber für uns ist das wie gesagt bisher kein Problem gewesen, weil wir neue Kunden kriegen – trotz des enormen Drucks und trotz der anhaltenden Strukturentwicklung. Klar, dass die Dürre dies noch verstärken wird, aber ich kann ja nicht sagen, wie viele deshalb aussteigen wollen“, so Popp.

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