Deutsche Minderheit

Kulturnacht nach Corona-Pause wieder ein voller Erfolg

Kulturnacht nach Corona-Pause wieder ein voller Erfolg

Kulturnacht nach Corona-Pause wieder ein voller Erfolg

Kopenhagen
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Harro Hallmann freute sich über viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Foto: BDN

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Nachdem die traditionelle Veranstaltung im vergangenen Jahr ausgefallen war, öffnete Christiansborg am Freitagabend wieder seine Türen für Besucher. Auch die Minderheit präsentiere sich.

„Es war eine tolle Stimmung, das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Harro Hallmann, Kommunikationschef des Bundes Deutscher Nordschleswiger und Leiter des Sekretariats in Kopenhagen. Gemeinsam mit BDN-Koordinator Thore Naujeck und seiner Tochter Ronja präsentierte er am Freitagabend den Besucherinnen und Besuchern die deutsche Minderheit in Nordschleswig bei der Kulturnacht auf Christiansborg in der dänischen Hauptstadt. Bei der jährlich am letzten Tag vor den Herbstferien stattfindenden Veranstaltung öffnet das Parlamentsgebäude seine Türen, und unter anderem die politischen Parteien stellen sich Gesprächen mit der Bevölkerung.

Ronja Hallmann im Gespräch mit einer Besucherin. Foto: BDN

Ebenso ist es auch schon Tradition, dass der Bund Deutscher Nordschleswiger mit einem Stand dabei ist, um die deutsche Minderheit sichtbar zu machen. Was, wie sich gezeigt hat, auch weiterhin nötig ist: „Die Leute haben viel Interesse an der Minderheit gezeigt, wir haben viele nette Gespräche geführt. Es war aber auch wieder einmal zu sehen, dass es immer noch viele gibt, die noch nie etwas von der Minderheit gehört haben. Das war in diesem Jahr aber vielleicht auch so, weil auffallend viele internationale Besucher da waren“, erzählt Hallmann.

Dank besserer Lage kamen am Stand der Minderheit in diesem Jahr wieder mehr Menschen vorbei. Foto: BDN

Und auch das Quiz durfte am BDN-Stand natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Zu gewinnen gab es ein Wochenende für zwei Personen in Nordschleswig. Ganze 243 Personen versuchten sich an den drei Fragen zur Minderheit.

Dass es so einen großen Zulauf am Stand der Minderheit gab, hatte auch damit zu tun, dass dieser dieses Mal nicht in einem abseits gelegenen Raum platziert wurde, wie es 2019 der Fall war. Anfang September hatte sich Harro Hallmann mit dem Vorsitzenden des Folketings, Henrik Dam Kristensen (Soz.), getroffen und dabei unter anderem für bessere Räumlichkeiten geworben – mit Erfolg. „Wir hoffen, dass wir den Platz jetzt auch künftig behalten können, das würde für uns auch die Planungen, unter anderem mit wie viel Leuten wir anreisen, etwas erleichtern“, so der Kommunikationschef.

Wer die drei Fragen richtig beantworten konnte, hatte die Chance, ein Wochenende in Nordschleswig zu gewinnen. Foto: BDN
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