Region Sønderjylland-Schleswig

Kooperation auf neuem Fundament

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Apenrade/Aabenraa
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Region Sønderjylland-Schleswig
Vor dem alten Rathaus in Apenrade. Foto: Region Sønderjylland-Schleswig

Nach gut zweijähriger intensiver politischer Arbeit ist am Freitag im Alten Rathaus in Apenrade die neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit in der Region Sønderjylland-Schleswig unterzeichnet worden.

Nach gut zweijähriger intensiver politischer Arbeit ist am Freitag im Alten Rathaus in Apenrade die neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit in der Region Sønderjylland-Schleswig unterzeichnet worden.

In der Region Sønderjylland-Schleswig hat es in den vergangenen Jahren nicht unbedingt nur eitel Sonnenschein gegeben. Gestritten wurde vor allem ums Geld – und wer mit wie viel davon beiträgt.

Der Zusammenschluss der Gemeinden rund um die deutsch-dänische Grenze hat sich zusammengerauft – und auf der zweiten Vorstandssitzung des Jahres wurde nun das zwölfseitige Papier von den Partnern unterschrieben.

Der Apenrader Politiker Hans Philip Tietje (Venstre), Vorsitzender der Region, bezeichnete den den Freitag als „guten Tag für das Grenzland“ und als „Willenserklärung, noch mehr tun zu wollen“. Sein Stellvertreter, Heinz Maurus (CDU) aus Nordfriesland, pflichtete bei: „Was lange währt, wird endlich gut“.

Die neue Vereinbarung baut auf den vorherigen Erklärungen auf und wird durch eine eigens erarbeitete Strategie begleitet, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit intensiver gestalten soll.

Ein neuer Ausschuss für grenzregionale Entwicklung und ein neuer Arbeitsmarktausschusses machten deutlich, dass neue Themenbereiche für die Politik bearbeitungsreif wurden – und zukünftig im engen Dialog behandelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Region. Weiterhin sollen Information und Kommunikation über die Grenze hinweg intensiviert werden.

Die Region Sønderjylland-Schleswig wird im September auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Hierzu sind mehrere Veranstaltungen geplant, die sowohl dem politischen Dialog, aber auch dem Zusammenbringen der Bevölkerung dienen sollen.

„Es wurde in der Vergangenenheit viel Positives erreicht, das es festzuhalten und auszubauen gilt“ so Hans Philip Tietje. Dazu zählt er unter anderem die Förderung der Nachbarsprachausbildung sowie den Abbau von Barrieren auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.

Die neue Vereinbarung ist auf der Internetseite www.region.de abrufbar.

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