Evaluierung

Knivsbergfest 2018: Veranstalter sind rundum zufrieden

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Knivsberg /Knivsbjerg  
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Foto: K. Riggelsen

Eine Evaluierung des diesjährigen Sommerfestes brachte bereits die ersten neuen Ideen für das Knivsbergfest 2019 hervor. Für die Verantwortlichen steht fest: Es soll noch besser werden.

Viel Lob gab es für die Veranstalter des diesjährigen Knivsbergfestes sowohl während des Festes als auch in den Tagen danach: „Das beste Knivsbergfest der letzten Jahrzehnte“, ein „Superfest“, ein „richtiges Volksfest“, so einige Reaktionen, über die sich vor allem der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig und die Bildungsstätte Knivsberg freuen.

Die anschließende Evaluierung, an der die mitveranstaltenden Verbände der deutschen Minderheit teilnahmen, zeigte, dass es in diesem Jahr eigentlich nur eine größere Herausforderung gab, nämlich die Parksituation.
Das wussten die Veranstalter allerdings schon vorher, denn bereits im vorigen Jahr reichte die Kapazität nicht aus und auch in diesem Jahr war der Parkplatz schon um 9.30 Uhr voll. Dafür wurde ein Shuttleverkehr zum Nachbarort Gjenner organisiert.

Arbeitsgruppe gegen Parkplatzproblem

„Wir haben eine Arbeitsgruppe, die sich des Themas annimmt“, sagt Lasse Tästensen, Vereinskonsulent des Jugendverbandes. Er hofft, dass eine bergnahe Lösung gefunden werden kann. Probleme gab es zum Knivsbergfest nicht. Eher interne Strukturen, die verbessert werden können.

„Einige der „Probleme“, die auf den Evaluierungsbögen aufgetaucht sind, hätten eigentlich gleich vor Ort gelöst werden müssen. In dem Punkt müssen alle lösungsorientiert denken – Helfer, Lehrer, Betreuer“, sagt Lasse Tästensen.

Auch wenn es Besucher gegeben hat, die das Haar in der Suppe gesucht haben, waren die Rückmeldungen überwiegend positiv. Die Evaluierungssitzung wurde nicht so sehr dazu genutzt zurückzublicken, sondern vor allem, um den Blick nach vorn zu richten: am Sonnabend, 22. Juni 2019, findet das nächste Knivsbergfest statt – und das soll noch besser werden. „Einiges wollen wir optimieren, aber es wird auch Neues geben“, versichert der Vereinskonsulent.

Abenteuerland geplant

So wird auf der Spielwiese gegenüber der Mulde, wo in diesem Jahr Segway und Parcours angeboten wurden, ein Abenteuerland entstehen. Der untere Festplatz soll, wenn möglich, umgestaltet werden, um die neue offene Bühne zwischen Festzelt und Kulturzelt zu platzieren, und auch bei den Verbandszelten soll für mehr Publikumsdurchstrom gesorgt werden. Schließlich arbeitet das Museum an einem historischen Angebot mit Führungen vor Ort.

Darüber hinaus beschäftigen sich weitere Arbeitsgruppen mit dem Muldenprogramm (vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt) und mit dem Abendprogramm, das vor zwei Jahren eigentlich abgeschafft werden sollte, seitdem allerdings ein Erfolg war.


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