Zeitrahmen gesetzt

Jubiläumsjahr als Feier für die Bürger

Jubiläumsjahr als Feier für die Bürger

Jubiläumsjahr als Feier für die Bürger

Apenrade/Aabenraa
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Das Apenrader Rathaus. Foto: Anke Haagensen

Projektbüro im Apenrader Rathaus setzt für 2020 einen ersten Zeitrahmen. Bürger werden aufgerufen, sich ab sofort über Projekte und Veranstaltungen Gedanken zu machen.

Der Besuch der Königin in Nordschleswig, Konzerte, Vorträge, Theateraufführungen, Grenzläufe oder ein Volkstreffen in einem neuen Bürgerpark in Apenrade – im Projektbüro für die 2020-Gedenkfeierlichkeiten mangelt es nicht an Ideen.

„Wir sind dabei, den konkreten Rahmen für die Feierlichkeiten 2020 zu planen“, sagt Simon Faber, Projektleiter für 2020. Fest steht bereits: Gefeiert und der Grenzziehung 1920 gedacht wird im ersten Halbjahr. Höhepunkte sind der 10. Januar (Arbeitsbeginn der internationalen Kommission), die Abstimmungstage 10. Februar und 14. März sowie der 10. bis 12. Juli, damals war König Christian durch den wieder eingegliederten Teil, Nordschleswig, geritten. „Im ganzen Landesteil werden Abstimmungsfeste gefeiert, die wollen wir gerne mit einbeziehen in unser Programm“, sagt Simon Faber.

Zusammen mit Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (Venstre), dem Vorsitzenden des 2020-Präsidiums, ruft er Bürger und Vereine auf, sich ab sofort Gedanken zu machen, mit welchen Projekten und Veranstaltungen man beitragen und mitmachen will.

„Wir wollen, dass die Veranstaltungen lokal und regional verankert sind und ausgeführt werden“, so Faber, der auch die nationale und europäische Dimension von 2020 vorantreibt. Ein Topf für Zuschüsse wird eingerichtet, ab dem ersten Quartal 2018 werden eine neue Internetseite sowie ein eigenes Logo bereitstehen. „2020 soll in Respekt und Freundschaft zum Nachbarn Deutschland ausgeführt werden – und es soll ein Bürgerfest werden, das eine demokratische und friedliche Grenzziehung feiert“, so Thomas Andresen.

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