Deutsche Minderheit

Haushalt steht für 2019 – fast

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Apenrade/Aabenraa
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BDN-Generalsekretär Uwe Jessen, BDAN-Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen und Vereinskonsulent Lasse Tästensen (Archivbild). Foto: Cornelius von Tiedemann

Der Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger bewilligt mehr Geld für den Sozialdienst und die Nachschule.

336 Millionen Kronen. Das sind die Kosten, die 2019 auflaufen, um das „Geschäft“ deutsche Minderheit in Nordschleswig zu betreiben. Der Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger hat am Montagabend in Apenrade das Budget für das kommende Jahr gutgeheißen.

Dabei steht eine „Rechnung“ noch offen, denn eine Zusatzbewilligung über ca. 800.000 Kronen (Personalverstärkungsmittel für Lohnerhöhungen) aus der Bundesrepublik müssen in Berlin noch politisch behandelt werden. „Wir haben sie die anderen Jahre bekommen, aber wir haben eben noch nicht die Zusage“, sagt der BDN-Hauptvorsitzende Hinrich Jürgensen.

Auf der Hauptvorstandssitzung wurde eine Reihe von Haushaltsänderungen durchgewinkt: Der Sozialdienst erhält ab 2019 etwa 150.000 Kronen mehr für den täglichen Betrieb und die Deutsche Nachschule Tingleff 100.000 Kronen, um die Zwei-Prozent-Sperre der Regierung aufzufangen.

Im Projektfördertopf „Nordschleswigmitttel“ stehen nächstes Jahr um die drei Millionen Kronen bereit für größere Projekte, die für die Minderheit in ganz Nordschleswig von Nutzen sind. Verbände können bis 15. Januar Anträge einreichen.

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