Abgeordneten-Lob

Grüße von Bundestag und Folketing beim Deutschen Tag übermittelt

Grüße von Bundestag und Folketing beim Deutschen Tag übermittelt

Grüße von Bundestag und Folketing übermittelt

Nordschleswig/Sønderjylland
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Die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen überbrachte die Grüße des deutschen Parlaments während der Festveranstaltung zum Deutschen Tag 2019 in Tingleff/Tinglev. Foto: Volker Heesch

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen hat beim Deutschen Tag 2019 die Grüße des Deutschen Bundestags überbracht. Als Vertreter des dänischen Folketings war der Abgeordnete der Einheitsliste (EL), Christian Juhl, mit dabei.

Das Bundestagsmitglied Petra Nicolaisen war kurzfristig für die erkrankte Abgeordnete der Linken, Cornelia Möhring, als Rednerin eingesprungen. Sie berichtete über den Besuch mehrerer Abgeordnetenkolleginnen und -kollegen am Vortag in Nordschleswig, bei dem diese sich über die gute Arbeit u. a. der Deutschen Privatschule Apenrade und der Bildungsstätte Knivsberg informieren konnten.

Vorfreude auf Feierlichkeiten 2020

Sie freue sich auf die Feierlichkeiten im deutsch-dänischen Grenzland im kommenden Jahr. Dazu zählten nicht nur die Gedenkveranstaltungen zum 100-jährigen Bestehen der deutsch-dänischen Grenze, sondern auch die Erinnerung an die Gründung des Bundes Deutscher Nordschleswiger vor 75 Jahren und die Eröffnung der Erweiterung und Neugestaltung des Deutschen Museums in Sonderburg.

Foto: Volker Heesch


Folketingsmitglied Christian Juhl griff auch das Motto des deutschen Tages auf, die Rolle der Minderheit als Brückenbauer.

Blick zurück ins Jahr 1920

Er blickte zurück ins Jahr 1920 mit dänischer Mehrheit nördlich der heutigen Grenze und deutscher auf der südlichen Seite. Und er sagte, „was wäre geschehen, wenn damals alle deutschen Nordschleswiger den Landesteil Richtung Deutschland verlassen hätten und die dänischen Südschleswiger ihre Heimat.“

Minderheit bereichert

„Vielen Dank, dass ihr geblieben seid“, rief Juhl aus und unterstrich, dass die Minderheit Dänemark bereichere. Man könne froh sein, dass heute in den jeweiligen Mehrheitsbevölkerungen Platz für Minderheiten sei. Es sei heute ein Gewinn, dass es das Grenzland gibt mit den Rechten der Minderheiten, die auch Kinder und Enkel der heutigen Bewohner erhalten blieben. „Heute reichen wir uns die Hände“, so Juhl.

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