Hilfsbereitschaft

„Es geht vor allem darum, den Leuten die Angst zu nehmen“

„Es geht vor allem darum, den Leuten die Angst zu nehmen“

„Es geht vor allem darum, den Leuten die Angst zu nehmen“

Anna-Lena Schiemann
Nordschleswig
Zuletzt aktualisiert um:
Eine Frau telefoniert
Den Menschen Mut machen, das versucht der Sozialdienst aktuell über Telefonanrufe. Foto: Taylor Grote/Unsplash

Der Sozialdienst Nordschleswig versucht, Menschen Mut zu machen und ihre Lebenslage zu vereinfachen.

In Zeiten, in denen es so scheint, als würde jeden Tag eine neue Einschränkung auf einen warten, kann sich schnell eine gewisse Nervosität einschleichen. Dazu trägt auch eine Informationsflut bei, die nur schwer zu bewältigen ist

Vor allem bei denjenigen, die allein sind, kann diese Nervosität schnell in Angst umschlagen. Um dem entgegenzuwirken, hat der Sozialdienst Nordschleswig jetzt eine Aktion gestartet: Die Mitarbeiter rufen Menschen an, von denen sie denken, dass diese sich über einen Anruf freuen würden. In Absprache mit den Ortsvereinen oder auch aus dem eigenen Wissen heraus.

Das Gefühl, nicht vergessen zu sein

„Bei diesen Anrufen erleben wir, dass es sehr positiv entgegengenommen wird. Und das Gefühl, allein gelassen zu werden, ist dann nicht mehr so stark“, sagt Sozialdienst-Abteilungsleiter Hans Grundt.

Er ruft aber auch jeden Einzelnen zur Hilfe auf. Ob das nun ein Telefonanruf sei oder Hilfe beim Einkaufen, sei ja vollkommen egal. Der Wille zählt – oder, wie Hans Grundt es sagt: „Gib anderen das Gefühl, nicht vergessen zu sein.“

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