Wirtschaft

Danfoss: Halbjahresertrag um 21 Prozent erhöht

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Norburg/Nordborg
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Die Danfoss-Firmenzentrale in Norburg. Foto: Danfoss

Industriekonzern steigert Umsatz um 9 Prozent. Unternehmenschef Kim Fausing: Großes Wachstum in China.

Der Industrie- und Technologiekonzern Danfoss mit Sitz in Norburg auf Alsen hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 seinen Umsatz um neun Prozent auf 3,04 Milliarden Euro (24 Mrd Kronen) steigern können. Der Ertrag erhöhte sich laut Mitteilung des Konzerns sogar um 21 Prozent auf 370 Millionen Euro (2,7 Mrd. Kr.). Der Nettoertrag lag bei 253 Millionen Euro. Neben einer erhöhten Gewinnmarge trug zum Ertragsplus auch der Verkauf des in Schweden beheimateten Wärmepumpenherstellers Thermia bei.

„Wir arbeiten weiter auf hohen Touren, quer durch alle Geschäftsbereiche. Unsere Lösungen sind relevant im Verhältnis zu einer Reihe starker globaler Megatrends wie der Urbanisierung und dem Kampf gegen den Klimawandel, der zu einer erhöhten Nachfrage nach Energieeffizienz und digitalen Lösungen führt“, so Unternehmenschef Kim Fausing in Verbindung mit der Präsentation der glänzenden Geschäftszahlen. Er berichtet, dass viele Kunden Danfoss als Partner wählten, wenn es um Hybrid- oder reine Elektroautos sowie andere Transportformen geht.

Fausing erläuterte, dass besonders in China die Nachfrage nach energieeffizienter und klimafreundlicher Technik markant gewachsen sei. Dazu zählten große Wärmepumpen ebenso wie Fernwärmesysteme. Allerdings seien auch die beiden größten Märkte, Europa und Nordamerika, von starker Nachfrage nach Danfoss-Produkten geprägt gewesen. Kim Fausing sprach von einem „richtig guten ersten Halbjahr“. „Wir ernten die Früchte unserer zielgerichteten Arbeit mit Wachstumsinitiativen“, fügte der Konzernchef hinzu und verwies darauf, dass man gezielt in Innovation investiere und den Absatz gezielt in Ländern mit hohem Potenzial erhöhe. China zähle dazu.

China ist neben den USA inzwischen der zweitwichtigste nationale Absatzmarkt. Von den über 27.000 Beschäftigten im Konzern weltweit sind inzwischen 5.000 in China tätig. In der Zwischenbilanz erwähnt Danfoss aber auch Unsicherheit aufgrund eines möglichen Handelskrieges zwischen China und USA.

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