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Der Unkrautbrenner war der Bösewicht

Der Unkrautbrenner war der Bösewicht

Der Unkrautbrenner war der Bösewicht

Bredebro
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Die Feuerwehren aus Wiesby und Bredebro mussten in den Einsatz. Foto: Archiv: DN

Eine Scheune mit Stroh brannte in Bredebro. Die Bewohnerin war mit dem Gerät zu dicht an das Gebäude geraten.

Wenn man dem Unkraut zu Leibe rücken will, sollte man darauf achten, wie trocken die Natur ist. Dies ist auch besonders wichtig, wenn man mit einem Unkrautbrenner ans Werk geht.

Um diese Erfahrung und eine Geldbuße reicher wurde eine Bewohnerin eines Hofs am Svenstrupvej in Bredebro.

Dort brach am Donnerstag kurz vor 16 Uhr ein Feuer aus. Im Gebäude wurde Stroh gelagert, das Feuer gefangen hatte.

Wiesby und Bredebro im Einsatz

In den Einsatz wurden die Feuerwehren aus Bredebro und Wiesby (Visby) gerufen. Das Feuer hatten sie zwar schnell unter Kontrolle, mehr Arbeit bereiteten jedoch, das Fahren des brennenden Strohs aus der Scheuneund das spätere Nachlöschen.

Wenn Stroh brennt, dauert das Nachlöschen umso länger. Foto: Brand & Redning Sønderjylland

„Eine warme Beschäftigung auch bei der hochsommerlichen Außentemperatur“, meinten die Feuerwehrleute. Es sei keine gute Idee, Unkraut in der Nähe von Gebäuden abzuflammen, so ihr Rat.

Besser so als anders

„Die Frau wird zwar wegen unvorsichtigen Umfangs mit Feuer jetzt belangt. Aber besser so, als wenn ein Brandstifter am Werk gewesen wäre“, meinte Polizeisprecher Thomas Berg am Freitag.

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