Tourismus

Mit dem Traktorbus Röm erleben

Mit dem Traktorbus Röm erleben

Mit dem Traktorbus Röm erleben

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin - Apenrade
Röm/Rømø
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Der Vorsitzende des Touristikvereins für Tondern und Röm, Martin Iversen (l.) gehörte zu den ersten Gästen von Claus Cornelsen und Jette Larsen, die die „Rømø Tours“ ab sofort anbieten. Foto: Elise Rahbek

Feierlich eingeweiht: Neues Touristikangebot der Nordseeinsel funktioniert nach dem „Hop-on-Hop-off“-Prinzip.

Wer in seinen Osterferien einen Besuch auf der Insel Röm plant, könnte sich diesmal von Claus Cornelsen über die Insel fahren lassen und ihre Besonderheiten entdecken. Gestern wurde das neue Touristikangebot der Nordseeinsel mit einem Gläschen Sekt feierlich eingeweiht, bevor zur ersten Fahrt für geladene Gäste aufgebrochen wurde.

Als Passagier in einem Traktorbus, der auf der Insel in den Monaten April bis Oktober nach einem „Hop-on-Hop-off“-Prinzip im zweistündigen Rhythmus neun Haltestellen auf der Insel ansteuert, kann Röm auf andere Art und Weise erlebt werden. Fahrgäste können selbst entscheiden, ob sie die ganze Rundfahrt in einem Stück mitmachen, oder an der einen oder anderen Haltestelle länger verweilen wollen.

Der Fahrer ist gleichzeitig Inselführer und kann seine Informationen auf Deutsch, Dänisch und Englisch vermitteln.

Gründer trotz Absage optimistisch

Der Traktorbus ist ein Projekt von Claus Cornelsen und Jette Larsen, die eigens das Unternehmen „Rømø Tours“ gegründet haben, um ihre Idee verwirklichen zu können. Sie haben sich auch nicht von einer Absage der Kommune Tondern vom Kurs abbringen lassen. Hier hatte das Duo eine Art Ausfallbürgschaft für das erste Betriebsjahr ihrer Initiative beantragt.

Der Ökonomieausschuss gab dem Antrag nicht statt. Man könne mit öffentlichen Geldern nicht privatwirtschaftliche Projekte unterstützen, so die Begründung. Dennoch passe die Initiative sehr gut in den Entwicklungsplan für die Insel, so die Politiker.

Das Paar Cornelsen/Larsen rechnet mit einem Defizit in Höhe von gut einer halben Million Kronen nach der ersten Saison. Im Jahr zwei werden sie schwarze Zahlen schreiben, sind die beiden Initiatoren überzeugt.

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