Verbraucherschutz

„Tønder Forsyning“ bei Leck der Wasserleitung rasch zur Stelle

„Tønder Forsyning“ bei Leck der Wasserleitung zur Stelle

„Tønder Forsyning“ bei Leck der Wasserleitung zur Stelle

Hoyer/Højer
Zuletzt aktualisiert um:
In Hoyer tauchte am Mittwochmorgen ein Einsatzwagen von „Tønder Forsyning“ auf, um ein Leck in der Trinkwasserleitung zu orten und abzudichten. Foto: Volker Heesch

Diesen Artikel vorlesen lassen.

Das digitale Fernablesesystem des Versorgungsunternehmens hat Wasseraustritt in Hoyer automatisch geortet. Die Bürgerinnen und Bürger werden zur Anmeldung ans Alarmsystem aufgefordert.

Am Mittwochmorgen rückte in Hoyer ein Servicewagen des Versorgungsbetriebs „Tønder Forsyning“ in der Herbergsgade an, als dort Personal des Tiefbauunternehmens Henning Have gerade diverse Baumaschinen in Bewegung setzte. Anlass war eine Meldung aus dem digitalen Alarmsystem des für die Trinkwasserversorgung, Abwassernetze und Abfallentsorgung zuständigen Betriebs.

Wasseraustritt digital erfasst

„Wir haben eine Meldung vorliegen, dass hier in diesem Bereich fünf Kubikmeter Wasser aus dem Rohrnetz ausgetreten sind“, so der Betriebsleiter von „Tønder Forsyning“, Brian Mikkelsen. Er berichtete, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens „Tønder Forsyning“ auf Anzeichen eines Wasseraustritts aufmerksam gemacht haben. „Wir arbeiten seit Monaten bei den Tiefbauarbeiten in Hoyer eng mit den Firmen zusammen“, so Mikkelsen.

Provisorische Leitungen

„Wir verlegen während der Baggerarbeiten ständig provisorische Leitungen, damit die Anwohner möglichst ohne Unterbrechungen Wasser bekommen“, erläutert er. „Wir sind momentan noch dabei, das Leck aufzuspüren. Entweder ist es im Straßenbereich oder auf einem Grundstück oder im Bereich eines Hauses“, so der für die Trinkwasserversorgung zuständige Mitarbeiter. Ein Anwohner berichtete am Mittwoch, in seinem Haus habe es einen Druckabfall an den Wasserhähnen gegeben.

Mit digitaler Wasseruhr an Alarmsystem anschließen

Brian Mikkelsen rät allen Bürgerinnen und Bürgern, deren Häuser mit modernen Wasseruhren von „Tønder Forsyning“ ausgestattet sind, sich an das automatische Alarmsystem anzuschließen, das sich auf die digitale Fernablesung der Wasseruhren stützt.

Die digitalen Wasseruhren von „Tønder Forsyning“ sind an ein IT-System gekoppelt, das reagiert, wenn es zu Unregelmäßigkeiten im Wasserverbrauch kommt. Foto: Volker Heesch

Auf der Internetseite von „Tønder Forsyning“ findet man eine Anleitung, wie man sich anmelden kann, sodass per SMS auf einen Wasserrohrbruch im Haus aufmerksam gemacht werden kann. Es ist auch möglich, per Display den eigenen Wasserverbrauch zu beobachten. Das Alarmsystem wird aktiviert, wenn in einem Haushalt über 24 Stunden die Wasseruhr nie zur Ruhe kommt. Das deutet auf ein kleineres Leck oder einen undichten Spülkasten hin. Alarm geschlagen wird auch, wenn innerhalb einer halben Stunde der Wasserverbrauch sehr stark ansteigt. Das deutet auf ein größeres Leck hin.

Schutz vor Wasserschäden

Das Alarmsystem ist in der Lage, die Bürger vor großen Wasserschäden im Haus und auch vor unnötig hohen Wasserkosten zu bewahren. Fehlalarme kommen auch vor, beispielsweise beim intensiven Wässern der Gartenpflanzen oder beim Auffüllen eines Swimmingpools.

Mehr lesen