Änderung in der Stadtmitte

Stadtkern-Änderungen im Visier

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
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Der Gråbrødretorv spielt eine zentrale Rolle in der Planungsarbeit für die Innenstadt. Foto: Archivfoto Ulrik Pedersen

Der Technische Ausschuss hat den Entwurf für die Änderungen in der Tondener Stadtmitte gutgeheißen. Die Detailplanung folgt noch.

Nahmen um die 200 Bürger und Bürgerinnen Anfang November an einem Treffen wegen der Neugestaltung des öffentlichen Raums und die Vorbereitung des Stadtkerns auf die Herausforderungen des Klimawandels teil, sind während der Anhörung 22 Bemerkungen und Einsprüche eingegangen.

Einige der Vorschläge und Kommentare werden in die weitere Planung einfließen. Der Technische Ausschuss hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass ein Kommunikations-Plan ausgearbeitet werden soll, der zu den einzelnen Bemerkungen Stellung bezieht. Auch soll der weitere Prozess deutlich beschrieben werden.

„Wir haben den zuständigen Ausschuss um drei Vertreter aus dem Lokalbereich aufgestockt“, erklärt der Vorsitzende des Technischen Ausschusses, Bo Jessen (V), und erwähnt, dass Andreas Hansen, Jan Jensen und der Vorsitzende des Bewohnervereins im Bereich Uldgade/Frigrunden nun dem Gremium angehören. Er begrüßt das Engagement der Bürger. „Es ist wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Plan um einen Entwurf und nicht um die endgültigen Zeichnungen handelt. Die Ausgestaltung liegt im Gegensatz zu den angestrebten Funktionen nicht fest“, erklärt Jessen mit Blick auf den vom Ingenieurbüro Cowi ausgearbeiteten Vorschlag für die Neugestaltung.

Erste Priorität

„Erste Priorität genießen der Mühlenteich, die Schiffbrücke und der Gråbrødre-Markt. Wir wollen auch die Möglichkeiten ausloten, Stiftungsgeld aufzutun. Damit würde sich noch mehr umsetzen lassen“, so Jessen. Im Rahmen der Tonderner Marsch Initiative stehen für den Einsatz 40 Millionen Kronen zur Verfügung. Weitere 40 Millionen Kronen investiert die Versorgungsgesellschaft Tønder Forsyning.

Eine Gruppe Tonderaner hatte drei komplette Konzepte ausgearbeitet. „Sie sind eigentlich der Zeit etwas voraus gewesen, da wir noch nicht in der Detailplanung sind“, so Jessen. Wenn der Kommunalrat das Vorhaben abgesegnet hat, geht die Suche nach Landschaftsarchitekten los, entsprechend wie es in Hoyer der Fall gewesen ist. „Ich glaube daran, dass die praktische Umsetzung 2019 beginnt“, so Jessen.

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