Projekt in Lügumkloster

Reifezeit für Solar-Projekt

Reifezeit für Solar-Projekt

Reifezeit für Solar-Projekt

Lügumkloster/Løgumkloster
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Solarzellen
Foto: dpa

Die Konsequenzen der neuen Energiespar-Vereinbarung kommen in Lügumkloster unter die Lupe.

Die Konsequenzen der neuen Energiespar-Vereinbarung kommen in Lügumkloster unter die Lupe.

Die zweite Etappe der Solar-Anlage der Fernewärmegesellschaft in Lügumkloster befindet sich noch in der Reifezeit. Zu den bestehenden Sonnen-Kollektoren auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern am südlichen Ortsrand von Lügumkloster sollen sich laut Plan 35.000 weitere Quadratmeter hinzugesellen.

„Wir müssen aber erstmal abschätzen, welche Bedeutung die neue Energiespar-Absprache hat“, erklärt der Betriebschef der Fernwärmegesellschaft, Peter Gjelstrup Andersen, mit Blick auf die Vereinbarung, die Energie- und Klimaminister Lars Christian Lilleholt (V), im Dezember mit den Energiegesellschaften einging. „Daher müssen wir unser Projekt einer Neubewertung unterziehen“, so Andersen. Dabei soll vor allem der finanzielle Aspekt gewichtet werden.

Der Kommunalrat hatte Ende März 2016 die Planungsgrundlage mit einem neuen Flächenutzungsplan und einem Zusatz zum Kommuneplan verabschiedet.

Aus Sicht der Fernwärmegesellschaft hatte es bei der kommunalen Sachbearbeitung Verzögerungen gegeben, wodurch sich eine Umsetzung 2016 nicht machen ließ. Damit sei ein Energiezuschuss in Höhe von fünf Millionen Kronen durch die Lappen gegangen, so Andersen. „Das Projekt muss zum Jahresanfang in Angriff genommen werden, damit wir vor dem Einsetzen des Winters fertig sein können“, so der Betriebschef. Dies ist dem 160.000 Kubikmeter fassenden Wasser-Speicher zu zu schreiben. Für den muss ein großes elf Meter tiefes Loch ausgehoben werden. Dort soll für kalte Zeiten das warme Wasser gelagert werden, dass produziert wird, wenn die Sonne ihre Strahlen herauskehrt.

Das Gros der erforderlichen Fläche für die Erweiterung mit Kollektoren in Angliederung an den bestehenden Abschnitt hätte sich das Werk gesichert. Zwischen den vor zwei Jahren errichteten Kollektoren klafft aber eine zwei Hektar große Lücke, da das Unternehmen sich bekanntlich nicht mit dem Grundbesitzer über den Kauf einigen konnte. „Wir würden natürlich nach wie vor gerne das Stück haben, das hat sich aber als herausfordernd erwiesen“, so Andersen. Eine Stadtratsmehrheit hatte seinerzeit eine Enteignung abgewiesen.

Wer ein Blick in das Wärmewerk werfen möchte, hat dazu am Sonntag, 12. Februar, von 11 bis 15 Uhr die Möglichkeit.

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