Klostermarkt

Regnerisches Markt-Vergnügen

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Lügumkloster/Løgumkloster
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Streicheleinheiten waren den Ponys von den jüngsten Marktbesuchern sicher. Foto: Monika Thomsen

Die Ausrichter des Klostermarkts sind unter den gegebenen Umständen mit den Besucherzahlen am Freitag und Sonnabend zufrieden.

In Anlehnung an den Slogan „Sehen wir uns nicht vorher, sehen wir uns zum Klostermarkt“, bewahrheitet sich in diesem Jahr die Formulierung: „Kommt der Regen nicht vorher, kommt er zum Klostermarkt“.

So drückte die regnerische Witterung dem Marktgeschehen in Lügumkloster ihren Stempel auf. Insbesondere am Sonntagnachmittag waren die Himmelsschleusen durchgehend geöffnet. „Viele Kinder haben mit Regenzeug ausgestattet ihren Spaß gehabt. Ansonsten machte uns der Regen Sonntagnachmittag einen Strich durch die Rechnung“, erläutert der Vorsitzende des Klostermarkts, Henning Christiansen. Das Pulling für Gartentrecker und die nachfolgende Versteigerung hätten noch einen guten Schwung Leute herangezogen. „Danach war die Luft jedoch raus aus dem Ballon“, so Christiansen. Er erläutert, dass die Gaststättenbetreiber zufrieden gewesen seien. Bei den Krämern würde er sich mit dem Nachhaken gedulden. „Ich denke, für sie war das Wetter eine ziemliche Ohrfeige“, so Christiansen.

Freitag und Sonnabend sei der Markt gut besucht gewesen. Am Sonnabend war es zwar auch nass, da kam der Regen jedoch in Schauern und es regnete nicht ununterbrochen, wie am Sonntagnachmittag.

Versteigerung bleibt bestehen

Die 2017 ins Leben gerufene sonntägliche Versteigerung auf der Schlosswiese, bei der dieses Jahr u. a. ein Auto unter den Hammer von Auktionator Ernst Sørensen kam, wird fortgeführt. „Das ist ein Aktivposten, den wir weiter führen wollen. In der Regel dauert es drei bis vier Jahre, bevor neue Sachen ganz angerollt sind“, so Christiansen.

Zum ersten Mal seit Menschengedenken gab es wegen des Abbrennverbots, das erst gestern aufgehoben wurde, Sonntagabend keinen funkensprühenden Schlusspunkt. „Es ist schwer zu sagen, welche Auswirkung dies gehabt hat. Aber das Feuerwerk trägt ja mit dazu bei, dass die Gäste Sonntagabend in der Stadt auf den Beinen sind“, so der Vorsitzende. Eine Auswertung der vier Markttage findet in Kürze statt. „Während des Markts werden Ideen und Vorschläge an uns herangetragen. Nicht alles ist jedoch machbar, wir werden dies aber prüfen“, so Christiansen.

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