Straßenlaternen

Neuer Glanz für Wegner-Leuchten

Neuer Glanz für Wegner-Leuchten

Neuer Glanz für Wegner-Leuchten

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
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Vor Hans J. Wegners Geburtshaus in der Schmiedestraße spendet jetzt auch eine Leuchte seines Designs Licht. Foto: Thomsen

Das Gros der etwa 120 Straßenlaternen ist bereits auf Vordermann gebracht worden.

Der Kommunalrat hat die Ampel für die Renovierung der Wegner-Straßenlampen in der Innenstadt in Tondern auf Grün geschaltet. In diesen Vorstoß wird eine Million Kronen investiert. Es gibt im Stadtbereich knapp 120 Ausgaben dieser Leuchten des berühmten Möbeldesigners Hans J. Wegner, der vor 105 Jahren in der Wiedaustadt geboren wurde und 2007 verstarb.

Der Vorsitzende des Technischen Ausschusses, Bo Jessen (V), wies darauf hin, dass auch bei Wegners Geburtshaus in der Schmiedestraße und auf dem Wegner Platz im Umfeld des Museums und des Rathauses Wegner-Leuchten installiert werden. Dies ist bereits umgesetzt worden.

Jan Voss Hansen (DF) begrüßte die Maßnahme. Er befürchtete aber, dass die Lampen Diebesgut werden könnten. Diese Besorgnis teilten Bürgermeister Henrik Frandsen (V) und Jessen nicht. „Wir haben keine großartigen Vorkommnisse von mutwilliger Zerstörung an den Lampen notiert. Ich denke nicht, dass jemand sie stehlen wird, um sie dann zu Hause im Hofplatz aufzustellen“, so Jessen. Jørgen Popp Petersen (Schleswigsche Partei) forderte dazu auf, dass bei der in Angriff genommenen Arbeit die Leuchten gerichtet werden, da der Zahn der Zeit sich bei ihrer Position bemerkbar mache.

Vom kommunalen Projektleiter für Straßenbeleuchtung, Thomas Thomsen, ist zu erfahren, dass die meisten der 120 Leuchtkörper aus der Zeit um 1990 stammen. Ein Teil kommt aus einer Schenkung des Verpackungsunternehmens Hartmann. Die Laternen sind von Grund auf renoviert worden. Sie wurden gesandstrahlt, neu angemalt, erhielten neues Glas, neue elektrische Fassungen und Kabel. Ein Gros der Arbeit ist bereits bewerkstelligt.

„Wir hatten zehn Exemplare im Lager liegen, die wir mal von einer anderen Kommune gekauft haben“, erläutert Thomsen mit Blick auf die in der Schmiedestraße und dem Wegner-Platz platzierten Modelle.

Als der Kirchplatz 2017 wieder eingeweiht wurde, hatte die Firma Okholm-Lighting, die sich die Rechte für die Wegner-Leuchten gesichert hat, die ikonischen Lichtspender nachproduziert.

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